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Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes (FFP2-Atemschutzmaske) ist für alle Besucherinnen und Besucher des Landratsamtes Ansbach verpflichtend.

Bei Besprechungen, die länger als eine halbe Stunde dauern, ist vor Ort ein Selbsttest durchzuführen. Alternativ kann eine Bescheinigung über einen durchgeführten Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) bzw. PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorgelegt werden.












Fortbildung ,,Einsatz des Feuerwehr-Hilfeleistungskontingents" im Landratsamt Ansbach


Im Rahmen einer mehrstündigen Fortbildung wurden am Dienstag, den 06. März 2018, im Landratsamt Ansbach örtliche Feuerwehrführungskräfte zum Thema „Einsatz des Feuerwehr-Hilfeleistungskontingents“ geschult. Hilfeleistungskontingente werden zur Unterstützung der örtlichen Kräfte in Ausnahmesituationen in ganz Bayern oder sogar Deutschland angefordert. Ziel der Veranstaltung war es, Erfahrungen zur Kontingentplanung, Alarmierung und zum Einsatz im Katastrophengebiet auszutauschen. „Bisher war der Landkreis diesbezüglich noch nicht betroffen. Weder wurde ein Hilfskontingent angefordert, noch musste im Rahmen des Konzepts unterstützt werden. Dem Thema muss sich mit Blick auf die vermehrten Wetterkatastrophen allerdings intensiv angenommen werden“, so Kreisbrandrat Thomas Müller. Die Einsätze solcher Kontingente dauern regelmäßig mehrere Tage und leben von einer guten Vorbereitung. Als Referent konnte der krisenerfahrene Kreisbrandrat Michael Stahl aus dem Landkreis Cham gewonnen werden. Der Oberpfälzer war mit seinen beiden Kontingenten u.a. bei den Hochwasserkatastrophen 2013 in Deggendorf als auch 2016 in Simbach am Inn im Einsatz.
Das Bayerische Staatsministerium des Innern hatte 2007 nach diversen Hochwassern, Waldbränden und Schneeunglücken die Notwendigkeit erkannt, örtliche Einsatzkräfte durch eine gebündelte Zuführung überregionaler Einheiten zu unterstützen. „Dabei ist Planung das Wichtigste“, berichtete Kreisbrandrat Michael Stahl. „Die praktische Umsetzung der vom Innenministerium eingeführten Richtlinie zur Aufstellung der Hilfskontingente gestaltet sich im Einsatz zwar manchmal etwas schwierig, viele Probleme lassen sich allerdings durch eine gute Vorbereitung schon erkennen und ausräumen.“ Häufig sind es im Vorfeld vermeidbare Kleinigkeiten, wie ausreichend Verpflegung oder passende Einsatzkleidung, die vor Ort dann entscheidend sind. „Letztlich gibt es nichts, was es nicht gibt. Vorbereit, aber auch gefasst, sollte man auf alles Mögliche sein“, so Stahl weiter.
Viele der vom Referenten vorgestellten Praxiserleichterungen lassen sich auch für das Feuerwehr-Hilfeleistungskontingent des Landkreises Ansbach unmittelbar umsetzen. So werden im Moment u.a. Checklisten und Formulare weiterentwickelt, um im Ernstfall noch schneller und noch zielgerichteter agieren zu können. Das Kontingent setzt sich aus Feuerwehr-Einheiten aus dem gesamten Landkreis zusammen. Daneben sind auch Fahrzeuge plus Besatzung aus dem Nachbarlandkreis Neustadt an der Aisch und vom BRK beteiligt. Auch Kräfte aus der Stadt Ansbach sind im Bedarfsfall dabei. Letztlich sind es über 100 Frauen und Männer, die im Ernstfall als Hilfeleistungskontingent zur Verfügung stehen. „Unser Ziel ist es, alarmierbar und einsatzfähig zu sein“, betonte der zuständige Sachgebietsleiter Jörg Scherbaum am Ende des Vortrags. Im Laufe des Jahres soll es dazu eine Übung geben, die von der Alarmierung des Kontingents bis zur Ankunft ins Krisengebiet Abläufe festigen soll.

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