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Bundesverdienstkreuz am Bande für Peter Dinzl und Rudolf Kupser


Für ihre wertvolle Arbeit um das Gemeinwohl und ihr vorbildliches Engagement haben Peter Dinzl aus Schillingsfürst und Rudolf Kupser aus Neuendettelsau das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten. Die Auszeichnung überreichte für den Bundespräsidenten Innenminister Joachim Herrmann im Beisein von stellvertretendem Landrat Stefan Horndasch in Nürnberg.

Die Geehrten haben sich weit über das übliche Maß hinaus für ihre Mitmenschen und für das Gemeinwohl eingesetzt, betonte der Innenminister. Sie haben hohes, vorbildliches bürgerschaftliches Engagement gezeigt und wertvolle Arbeit zum Wohle ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger geleistet.

Peter Dinzl führt bereits in vierter Generation die Dinzl-Gruppe als Geschäftsführer, die unter seiner Leitung nicht nur personell einen beträchtlichen Aufwuchs erfahren hat, sondern auch ihren Jahresumsatz um ein Vielfaches erhöhen konnte. Heute umfasst die Unternehmensgruppe mehrere verschiedene Sparten mit Produktionsstandorten in Ihrem Heimatort Schillingsfürst, Moosbach in der Oberpfalz sowie in Ungarn. Diese bemerkenswerte Expansion ist auf Ihre weitsichtige Unternehmensführung zurückzuführen, denn neben der Fertigung von Lichtschaltern, Regal- und Büroeinrichtungen und so Vieles mehr sind auch kundenorientierter Service als auch Logistik und Montage feste Bestandteile des Portfolios der Dinzl-Unternehmensgruppe.

Besonders hob Innenminister Joachim Herrmann den Einsatz um die Ausbildung junger Menschen hervor – nicht nur der Unternehmensgruppe als Ganzes, sondern auch das von Peter Dinzl persönlich. „Seit 1985 sind Sie als Ausbilder bei der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken gemeldet und haben unzähligen Auszubildenden Ihren breiten Erfahrungs- und Wissensschatz weitervermittelt. Aber nicht nur in dieser Funktion haben Sie Ihr Einfühlungsvermögen und Ihren einzigartigen Ruf als sozialer Arbeitgeber nachdrücklich unter Beweis gestellt: Als einer Ihrer Angestellten im Werk in Moosbach während der Ausübung seiner Tätigkeit bei der Hannover-Messe, die er mit Ihnen besuchte, einen Schlaganfall mit bleibender Sprachstörung erlitt und in der Folge erwerbsunfähig wurde, waren Sie für ihn in dieser schweren Zeit stets da. Sie hielten während der Krankheitszeit unermüdlich persönlichen Kontakt zu Ihrem Mitarbeiter, ließen extra einen Firmen-Pkw für ihn umbauen und ermöglichten ihm überdies über viele Jahre hinweg weiterhin den Zugang zur Firma sowie die Teilnahme an dienstlichen Besprechungen. Damit haben Sie entscheidend geholfen, dass Ihr Mitarbeiter seinen schweren Schicksalsschlag verarbeiten und akzeptieren konnte“, lobte der Innenminister.

Peter Dinzl war darüber hinaus von 1996 bis 2014 engagiertes Mitglied des Stadtrates von Schillingsfürst und davon sechs Jahre lang Zweiter Bürgermeister. Daneben unterstützt er die Stadt Schillingsfürst schon seit vielen Jahren auf vielfältige Weise finanziell. Und auch als Gründungsmitglied, Vorsitzender und Schatzmeister des Fördervereins „Haus der Heimat“ der Ludwig-Doerfler-Stiftung hat er viel Gutes bewirkt. So werden im ehemaligen Wohnhaus des Malers Ludwig Doerfler wechselweise Ausstellungen mit Werken aus dessen Nachlass oder auch von anderen zeitgenössischen Künstlern organisiert. Als langjähriges Mitglied und Schatzmeister des Motorsport-Clubs Schillingsfürst stellte er außerdem den aktiven Jugendlichen immer wieder unterschiedliche Ressourcen der Firma zur Verfügung, darunter kostenfreie Lagerplätze für Karts und Ersatzteile. Auch beim Umbau des Vereinsheims trug Peter Dinzl einen erheblichen Anteil zur Realisierung dieses Projekts bei.

Rudolf Kupser engagiert sich seit über drei Jahrzehnten unter anderem für die Völkerverständigung. Bereits lange vor der „Wende" im Jahr 1989/90 bemühte er sich um die Ost-West-Beziehungen zwischen seiner Heimatgemeinde Neuendettelsau und dem Ort Drebach im Erzgebirge in Sachsen. Dieser anfänglich private Kontakt entstand durch einen Luftballonwettbewerb und entwickelte sich mit der Zeit zu einem intensiven und grenzüberschreitenden Austausch zwischen den beiden Orten.

Bisheriger Höhepunkt war laut Innenminister der Besuch der damaligen Sächsischen Staatsministerin Petra Köpping im Jahr 2018, die aufgrund der Einladung von Rudolf Kupser zu einer gut besuchten Informationsveranstaltung nach Neuendettelsau kam.

1990 organisierte er erstmals einen Choraustausch zwischen der St. Laurentiuskantorei Neuendettelsau und dem Kirchenchor von Drebach. Aus diesem Besuch entwickelte sich eine feste Tradition und führte zu zahlreichen Gegenbesuchen und Begegnungsreisen. Darüber hinaus plante und begleitete er mehrere Begegnungs- und Studienreisen in den neuen Bundesländern.

In den 1980er Jahren plante er als Sprecher der St. Laurentiuskantorei Neuendettelsau Chorreisen sowie Gegenbesuche eines Chores aus Kampen in den Niederlanden. Überdies betreute er über viele Jahre Austauschlehrerinnen und Austauschlehrer des Laurentiusgymnasiums aus den Vereinigten Staaten von Amerika und pflegt teilweise bis heute noch den Kontakt.

Obendrein ist Rudolf Kupser Mitbegründer des im Jahr 1990 ins Leben gerufenen christlichen Männergesprächskreises „Man(n) trifft sich" der Kirchengemeinde St. Laurentius in Neuendettelsau. „Sie wirken hier unter anderem als Ansprechpartner im Rahmen der Evangelischen Männerarbeit Bayern (EMB) für Fragen sowie als Ratgeber im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg“, würdigte Innenminister Joachim Herrmann.

Als stellvertretender Vorsitzender des „Diakonischen Werkes im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk Windsbach e. V." engagierte sich der Geehrte von 2011 bis 2017 insbesondere in der Öffentlichkeitsarbeit und verwirklichte mehrere Benefizkonzerte zugunsten des Diakonischen Werkes.

Mitglied des Neuendettelsauer Gemeinderats war Rudolf Kupser von 2008 bis 2020. Er setzte sich dort insbesondere für die Belange und Bedürfnisse ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger ein. Auch nach dem Ausscheiden aus dem Gemeinderat stand er diesen weiterhin unermüdlich bei Sorgen, Nöten und Bedürfnissen zur Seite, so die Laudatio.


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