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Geflügelpest

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Abteilung 8 - Veterinäramt
Ltd.Veterinärdirektor
Telefon: (0981) 468-8000
Fax: (0981) 468-8009
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Die Geflügelpest ist eine schwere Allgemeinerkrankung des Geflügels mit hoher Morbidität und Mortalität. Sie ist eine durch Viren hervorgerufene und anzeigepflichtige Tierseuche!

Aktuelle Information

Mit dem Vogelzug von Wassergeflügel, der spätestens nach Kälteeinbruch verstärkt stattfinden wird, ist erneut mit der Verbreitung des Geflügelpesterregers nach Süddeutschland zu rechnen. Ab dann besteht auch wieder für die hiesigen Hausgeflügelbestände die Gefahr der Einschleppung des Erregers.

In den Wildvogelpopulationen an den Küstengebieten Europas hat sich das Geflügelpestvirus (HPAI-Virus) über die Sommermonate 2021 gehalten.

Seit Anfang September 2021 gibt es verstärkt HPAI-Fälle bei Hausgeflügel in Belgien, Luxemburg, Frankreich und in der Tschechischen Republik sowie bei Wildvögeln in Frankreich, den Niederlanden und in Skandinavien. Die ersten Nachweise aus Deutschland wurden am 15. Oktober aus Schleswig-Holstein gemeldet. Aktuell sind bereits wieder vier Bundesländer betroffen.

Die Geflügelpest (AI) ist eine für den Menschen vollkommen ungefährliche Erkrankung, die aber bei einer Einschleppung in Hausgeflügelbestände und Hausgeflügelhaltungen hohe wirtschaftliche Schäden auslöst und vor allem bei Hühnervögeln zu qualvollem Erstickungstod führt.

Die Jägerschaft reduziert aus diesem Grund gerade zum jetzigen Zeitpunkt die Wassergeflügelbestände, um vorbeugend die vorhandenen Tierzahlen zu reduzieren, die Bemühungen der Hausgeflügelhalter zu unterstützen aber auch das Fleisch gesunder Tiere zu nutzen und zu verwerten.

Spaziergänger und Wanderer werden gebeten, auf diese wichtigen Vorbeugemaßnahme, die oft in der Morgen- oder der Abenddämmerung erfolgt, Rücksicht zu nehmen (z.B. auf Wegen bleiben, Schilfgürtel meiden, Beschilderung beachten).

Bisher ist Süddeutschland – und damit auch der Landkreis Ansbach – noch nicht von der HPAI betroffen.

Wir bitten unsere Hausgeflügelhalter, falls noch nicht geschehen, folgende vorbeugenden Maßnahmen durchzuführen:

Falls noch nicht erfolgt, melden Sie Ihre Hausgeflügelhaltung bei folgenden Stellen an:

  • Amt für Landwirtschaft (=> Zuteilung einer Betriebsnummer)
  • Bayerische Tierseuchenkasse
  • Örtlich zuständiges Veterinäramt, zum Beispiel veterinaeramt@landratsamt-ansbach.de (= Anmeldung nach Viehverkehrsverordnung).

Stallen Sie das Hausgeflügel auf oder strukturieren Sie das Gehege, etwa durch eine Abdeckung, so dass kein direkter Kontakt zu Wildvögeln möglich ist.

Bewahren Sie Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, die mit Geflügel in Berührung kommen können, für Wildvögel und Schadnager unzugänglich auf. Verfüttern Sie keine Eierschalen oder Geflügelteile aus anderen Haltungseinrichtungen.

Nutzen Sie kein Oberflächenwasser für Tränke oder Badeeinrichtungen, wie zum Beispiel Wasser aus einem Fluss/aus einem Teich.

Waschen Sie sich vor dem Betreten und nach dem Verlassen des Auslaufs/Stalls die Hände, benutzen Sie stalleigene Schutzkleidung (Kittel, Überschuhe, gesonderte Gummistiefel usw.).

Sichern Sie die Ein- und Ausgänge zu den Ställen oder den Standort des Geflügels gegen unbefugten Zutritt von Personen, Wild- und Haustieren (z. B. Hunde, Katzen).

Führen Sie eine Schadnagerbekämpfung durch.

Lassen Sie Ihr Geflügel gegen die Newcastle Krankheit (Paramyxovirus) impfen, um anderen, vermeidbaren Krankheitsursachen entgegenzuwirken.

Reduzieren Sie Ihren Bestand rechtzeitig, um Platznot oder Schwierigkeiten im Ernstfall bei einer möglichen Aufstallungsverpflichtung entgegenzuwirken

Informieren Sie unverzüglich Ihren Tierarzt, wenn Sie bei Ihren Tieren ungewöhnlich hohe Verluste (wenn innerhalb von 24 Stunden drei oder mehr Tiere bei einer Bestandsgröße von bis zu 100 Tieren sterben) haben. Geflügelpest ist oft auch mit neurologischen Symptomen (Apathie, Kopfdrehen, Gleichgewichtsstörungen) oder einem starken Rückgang der Legeleistung oder der Gewichtszunahme verbunden.

Formulare zum Thema Veterinärwesen »

Fragebogen

Datenschutzhinweis

Die Erhebung und Verarbeitung der Daten erfolgt, um eine Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben zu gewährleisten. Durch die Nutzung der Formulare erklären Sie sich bereit, dass Sie mit der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einverstanden sind. Wir weisen darauf hin, dass die im Rahmen der Formulare erhobenen Daten gelöscht bzw. vernichtet werden, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung oder für die Einhaltung gesetzlicher Fristen nicht mehr erforderlich sind.

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz der einzelnen Fachbereiche finden Sie hier.

Die meisten unserer Formulare können Sie direkt an Ihrem Bildschirm ausfüllen. Wir bieten unsere Formulare in aller Regel in zwei Anzeigevarianten an: im Java-Format und/oder als PDF
Bitte beachten Sie, dass Formulare als Anhang an eine E-Mail nicht verschlüsselt übertragen werden! Senden Sie bitte Ihre ausgefüllten Formulare per Post oder Fax an die zuständige Stelle.

Afrikanische Schweinepest (ASP)

Aktionplan Schwänzekupieren beim Schwein

EU-Hygienepaket

Ferkelbetäubung bei der Kastration

Fische

Geflügel

Notschlachtung

Schlachtung im Herkunftsbetrieb

Seit 1. September 2021 besteht die Möglichkeit, Tiere (Schweine, Rinder, Equiden) im Herkunftsbetrieb zu schlachten. Maximal können 6 Schweine, 3 Rinder bzw. 3 Equiden pro Schlachtvorgang geschlachtet werden. Dazu ist beim Landratsamt eine Genehmigung zu beantragen.

Antrag für die Genehmigung von Schlachtungen im Herkunftsbetrieb (PDF, 571 kB)

Nutzungskonzept für Schlachtungen im Herkunftsbetrieb mit Nutzung einer Mobilen Einheit (ME) (PDF, 781 kB)

Antrag Eignungsprüfung für eine Mobile Einheit (PDF, 839 kB)

Tierarzneimittel

Tierschutz

Transport von lebenden Tieren

Anschrift und Öffnungszeiten »

Sachgebiet 81 - Veterinäramt

Crailsheimstraße 64
91522 Ansbach
Telefon:  (0981) 468-8001(Vorzimmer)
Fax:  (0981) 468-8009
E-Mail:  veterinaeramt@landratsamt-ansbach.de
Internet:  www.landkreis-ansbach.de
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Besucherinnen und Besucher des Dienstgebäudes in der Crailsheimstraße 64 bitten wir am Eingang des Gebäudes zu warten. Sie werden zu Ihrem vereinbarten Termin von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Eingang abgeholt.

Allgemeinen Öffnungszeiten des Landratsamtes Ansbach

Montag bis Donnerstag: 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Freitag: 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Aufgrund der aktuellen Situation und um Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir Sie immer vor einer persönlichen Vorsprache einen Termin mit Ihrem Sachbearbeiter zu vereinbaren.

Für Fragen speziell zur Umsetzung des Aktionsplanes in Bezug auf das Schwänzekupieren beim Schwein stehen Ihnen die Mitarbeiter des Veterinäramtes jeweils Dienstags in der Zeit von 08.00 – 12.00 Uhr gerne zur Verfügung!

Im Gebiet des Landkreises Ansbach liegen die drei ehemaligen Reichsstädte Rothenburg o. d. Tauber, Dinkelsbühl und Feuchtwangen. Sie sind im Kreiswappen durch den Reichsadler vertreten. Die Zugehörigkeit des Ansbacher Gebietes zum Territorium der Nürnberger Burggrafen und späteren Markgrafen von Brandenburg-Ansbach wird durch die sogenannte Hohenzollern-Vierung dokumentiert. Als allgemeines Symbol für Franken wurde zusätzlich der fränkische Rechen in das Landkreiswappen aufgenommen.

Landkreiswappen
© Landratsamt Ansbach