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Veterinärmt des Landkreises Ansbach

Aktuelle Themen:

Gefahr der Verbreitung der Geflügelpest in Bayern

In den letzten Wochen wurden in Bayern mehrere Fälle der sog. Geflügelpest bei Wildvögeln nachgewiesen. Deutschlandweit sind bereits mehr als 600 Fälle registriert. Nachdem am 28. Januar 2021 im Landkreis Bayreuth der Virus in einer kleinen Hobby-Hausgeflügelhaltung nachgewiesen wurde, wird nochmals ausdrücklich vor den Gefahren der Geflügelpest gewarnt. Sie ist eine für den Menschen ungefährliche Erkrankung, die bei einer Einschleppung in Hausgeflügelbestände und Hausgeflügelhaltungen hohe wirtschaftliche Schäden auslösen kann.
Unter den bisher rund 600 aufgefundenen Vogelkadavern waren nicht nur Wasservögel, sondern beispielsweise auch Greifvögel. Demzufolge ist es möglich, dass jederzeit auch außerhalb fester Stallgebäude Hausgeflügel mit dem Virus in Kontakt kommen kann. Gegenwärtig ist eine Stallpflicht für Hausgeflügel im Landkreis Ansbach noch nicht veranlasst. Damit dies so bleibt sind nachfolgende, vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen zu beachten, um die Einschleppung des Virus zu verhindern. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.


Afrikanische Schweinepest (ASP)

Das Veterinäramt möchte an die bereits vor zwei Jahren erlassene Allgemeinverfügung, die ausnahmslos alle Schweinehalter zur Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen wie beispielsweise der wildschweindichten Umzäunung verpflichtet. Dazu zählen ausdrücklich auch Hobbyhalter und Freilandhaltungen. Sie müssen ihre Schweinehaltung am Veterinäramt, Telefon (0981) 468-8000 und am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Telefon (0981) 89080 anmelden. Die Seuche tritt ausschließlich bei Haus- und Wildschweinen auf. Für den Menschen ist sie ungefährlich. Auch Schweinefleisch und Schweinefleischerzeugnisse können weiterhin unbedenklich verzehrt werden. Dennoch können alle Bürger mithelfen: Lebensmittelabfälle, besonders von Fleisch- und Wurstwaren, sollten nicht offen, sondern nur in geschlossenen Behältern und korrekt in der Mülltonne entsorgt werden, so die Empfehlung der Behörde. Weitere Infomationen zu diesem Thema finden Sie hier.


Ferkelbetäubung, Ferkelbetäubungssachkunde

Die betäubungslose Ferkelkastration wird zum 1. Januar 2021 verboten. Neben der Ebermast und der Immunkastration stellt die Ferkelkastration unter Inhalationsnarkose eine der möglichen Alternativen dar.
Voraussetzungen für den Erwerb des Sachkundenachweises und weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.


Dienstleistungen des Veterinäramtes

Landkreiswappen

Landkreiswappen
© Landratsamt Ansbach 
Im Gebiet des Landkreises Ansbach liegen die drei ehemaligen Reichsstädte Rothenburg o. d. Tauber, Dinkelsbühl und Feuchtwangen. Sie sind im Kreiswappen durch den Reichsadler vertreten. Die Zugehörigkeit des Ansbacher Gebietes zum Territorium der Nürnberger Burggrafen und späteren Markgrafen von Brandenburg-Ansbach wird durch die sogenannte Hohenzollern-Vierung dokumentiert. Als allgemeines Symbol für Franken wurde zusätzlich der fränkische Rechen in das Landkreiswappen aufgenommen.