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Senioren

Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen gehören zu den Risikogruppen bei einer Corona-Infektion. Laut RKI haben ältere Personen mit stetig steigendem Risiko ab etwa 50 – 60 Jahren ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung. Um sich selbst zu schützen müssen daher gerade ältere Menschen auf soziale Kontakte verzichten. Doch wir lassen unsere Senioren nicht im Stich. Nachfolgend möchten wir einige Unterstützungsangebote und Hilfen vorstellen.

Hilfe für Seniorinnen und Senioren

In Zeiten der Corona-Pandemie haben es gerade ältere Menschen besonders schwer. Viele von ihnen sind bei der Erledigung von alltäglichen Aufgaben, sei es der Lebensmitteleinkauf oder auch das Besorgen von wichtigen Medikamenten, auf Hilfe angewiesen.

In diesen Fällen können sich Seniorinnen und Senioren an Ihre Gemeinde wenden. Dort werden Ihnen Hilfs- und Unterstützungsangebote vermittelt.
Darüber hinaus stehen die Freiwilligenagenturen bzw. -zentren sowie die Mehrgenerationenhäuser für eine telefonische Beratung zur Verfügung:

  • Zur Übersicht der Freiwilligenagenturen/-zentren des lagfa bayern e.V.
  • Auch über die Telefonhotline von nebenan.de (Kooperationspartner der Diakonie Deutschland) finden Hilfebedürftige Unterstützung in ihrer Nähe.
  • Hotline für Hilfe-Gesuche: 0800-866 55 44

Ein Hilfe-Gesuch über das Internet können Sie hier aufgeben: Hilfegesuch an nebenan.de
Eine Übersicht über bayernweite Hilfsangebote finden Sie hier.

Stand: 06. Mai 2020

Menschen mit Demenz

Die Coronavirus-Pandemie stellt Menschen mit Demenz und deren Angehörige vor besondere Herausforderungen: Ehemals vertraute Abläufe und Routinen verändern sich. Die neuen Vorgaben und Regeln können nur schwer nachvollzogen werden und verunsichern. Es fehlen nicht nur die gewohnte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und persönliche Kontakte, sondern auch Aktivitäten und Bewegung, die vorher in Vereinen oder privaten Gruppen stattfanden. Dabei ist gerade Sport ein wichtiger Baustein zur Prävention von Demenz. Regelmäßige Bewegung macht Spaß und wirkt sich positiv auf den Krankheitsverlauf aus.

Die Demenzbotschafterin Martina Voss-Tecklenburg, Trainerin der deutschen Fußballnationalmannschaft der Frauen, zeigt im Rahmen der Aktion „TEAMGEIST für Menschen mit Demenz“ Bewegungen, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Mit diesen Übungen können sich Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen im heimischen Wohnzimmer ohne besonderes Equipment gemeinsam fit halten. Legen Sie los und trainieren Sie mithilfe der Videos Kraft, Balance und Koordination – und auch das Gehirn.

Balance und Koordination

  • Diese Übungen trainieren den Gleichgewichtssinn. Konzentration ist dabei sehr wichtig: Wer Bewegungen sicher und kontrolliert ausführen kann, vermeidet Stürze und Verletzungen.
  • Die Übungen sind geeignet für ältere Menschen in gutem körperlichen Allgemeinzustand. Führen Sie die Übungen mit einem Trainingspartner oder einer Trainingspartnerin durch.
  • Für Personen mit körperlichen oder kognitiven Einschränkungen empfehlen wir einfachere Bewegungsmuster, wie sie zum Beispiel in unseren Videos mit Kraftübungen zu sehen sind.

Hier kommen Sie zu den Übungen "Teamgeist für Menschen mit Demenz".

Quelle: www.zusammengegencorona.de

Sie möchten Ihre Hilfe anbieten?

Sie möchten Seniorinnen und Senioren helfen? Dann machen Sie mit bei der Nachbarschaftschallenge. Mit der Aktion des Bayerischen Sozialministeriums können Sie einfach und unkompliziert Ihre Hilfe anbieten. Dafür laden Sie sich den Handzettel herunter, füllen diesen aus und werfen ihn in die Briefkästen Ihrer Nachbarn bzw. hilfebedürftiger Personen.

Stand: 06. Mai 2020

Telefon-Engel - Hier finden Seniorinnen und Senioren ein offenes Ohr

Viele Seniorinnen und Senioren müssen in diesen Zeiten ihrer Gesundheit zuliebe auf soziale Kontakte verzichten. Gerade die physische Distanz zu den Menschen macht ihnen dabei zu schaffen.

Unter der Telefonnummer 089 189 100 26 können Seniorinnen und Senioren ihren Namen und ihre Nummer hinterlassen und werden dann von einem der 300 freiwilligen Helfer der Retla-Aktion „Telefon-Engel“ angerufen, mit dem sie über alles sprechen können, was sie bewegt.

Das Thema ist dabei ganz egal, was zählt, ist der Kontakt. Wenn die beiden gut miteinander auskommen, entsteht eine Telefon-Patenschaft: eine Verbindung, die auch über die Corona-Krise hinaus halten kann.
Telefon-Engel

Stand: 06. Mai 2020

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