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Erkrankte & Kontaktpersonen

Sind Sie positiv getestet und haben noch keinen Anruf des Gesundheitsamtes erhalten, dann melden Sie sich bitte telefonisch bei unserer Bürger-Hotline unter (0981) 468-7777 oder schreiben Sie eine Mail an folgendes Postfach: coronapositiv@landratsamt-ansbach.de

Haben Sie Fragen zum Thema Kontaktpersonenmanagement schreiben Sie eine Mail an folgendes Postfach:
kontaktperson@landratsamt-ansbach.de

Weitere Informationen:

Flyer für Patienten und Angehörige: Häusliche Isolierung bei bestätigter COVID-19-Erkrankung (24.3.2020)

Info-Plakat in 17 Sprachen ,,Corona-positiv - Was dann?“

Kontaktpersonenermittlung des Gesundheitsamtes

Jede Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, wird vom Gesundheitsamt so schnell als möglich informiert und ihre Kontaktpersonen ermittelt. Da es hierbei immer wieder zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann, werden Neuinfizierte gebeten, alle Personen, mit denen im infektiösen Zeitraum Kontakt bestand, selbst zu kontaktieren und über den eigenen positiven Befund zu informieren. Personen, die wissentlich mit einem Infizierten Kontakt hatten, müssen sich dahingehend umgehend in Quarantäne begeben und weitere Informationen durch das Gesundheitsamt abwarten. Kontaktpersonen eines positiven Corona-Falls werden gebeten, Ruhe zu bewahren, in häuslicher Isolation zu bleiben und auch keinen Besuch in dieser Zeit zu empfangen.

Haben Sie Fragen zum Thema Kontaktpersonenmanagement schreiben Sie eine Mail an folgendes Postfach: kontaktperson@landratsamt-ansbach.de

Stand: 26.02.21

Wer ist Kontaktperson?

Es wird grundsätzlich zwischen engen Kontaktpersonen der Kategorie 1 und Kontaktpersonen der Kategorie 2 unterschieden:

  • Enge Kontaktpersonen der Kategorie 1 sind z. B. Personen mit einem mindestens 15-minütigen Gesichtskontakt, etwa bei einem Gespräch, sowie Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt. Diese Personen verbleiben in häuslicher Isolation, bis die Testergebnisse vorliegen.
  • Kontaktpersonen der Kategorie 2 sind Personen, die keinen unmittelbaren Kontakt zu infizierten Personen hatten. Das bedeutet zum Beispiel Aufenthalt im selben Raum, es fand jedoch kein mindestens 15-minütiger Gesichtskontakt statt.

Infizierten und engen Kontaktpersonen wird empfohlen, im Haushalt auf eine zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern zu achten. So sollten etwa die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. In der 14-tägigen häuslichen Quarantäne steht das Gesundheitsamt mit den Betroffenen regelmäßig in Kontakt.

Haben Sie Fragen zum Thema Kontaktpersonenmanagement schreiben Sie eine Mail an folgendes Postfach: kontaktperson@landratsamt-ansbach.de

Wer ist Kontaktperson der Kategorie 1?

Kontaktpersonen werden bei folgenden Situationen der Kategorie 1 zugeordnet:

  1. Enger Kontakt (<1,5 m, Nahfeld) länger als 15 Minuten ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = Quellfall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder MNB [Mund-Nasen-Bedeckung].
  2. Kontakt unabhängig vom Abstand mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole im Raum > 30 Minuten

Kontaktpersonen 1 müssen sich unverzüglich für 14 Tage häuslich absondern, gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zum Quellfall. Aufgrund der beobachteten Zunahme der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten entfällt aufgrund derzeit fehlender Daten, mindestens so lange bis mehr Erfahrungen vorliegen, die Möglichkeit einer Verkürzung der häuslichen Absonderung durch einen negativen SARS-CoV-2-Test, unabhängig vom Verdacht auf oder dem Nachweis von besorgniserregenden Varianten beim Quellfall. Am vierzehnten Tag sollte nach Maßgaben des zuständigen Gesundheitsamts vor Entlassung aus der Quarantäne ein Antigenschnelltest oder PCR-Nachweis durchgeführt werden. Kontaktpersonen 1 von Indexfällen, die mit einer Virus-Variante/Mutante infiziert sind, müssen sich ab dem 12. Tag nach dem letzten Kontakt testen lassen (PCR Test oder Schnelltest). Nur mit negativen Test kann eine Entlassung aus der Quarantäne erfolgen.

Weitere Informationen zur Definition, Einstufung und dem Kontaktpersonen-Management finden Sie auf der Internetseite des RKI.

Haben Sie Fragen zum Thema Kontaktpersonenmanagement schreiben Sie eine Mail an folgendes Postfach: kontaktperson@landratsamt-ansbach.de

Stand: 19.02.21

Wer ist Kontaktperson der Kategorie 2?

Keine Exposition wie unter Kontaktkategorie 1 beschrieben, aber eine infektionsrelevante Exposition kann nicht sicher ausgeschlossen werden.

Beispielhafte Konstellationen für Kontaktpersonen der Kategorie 2:

  • Nahfeldexposition (< 1,5 m) über einen Zeitraum von weniger als 15 Minuten
  • Quellfall und Kontaktperson trugen durchgehend und korrekt MNS oder MNB in Situationen, in denen 1,5 m Mindestabstand nicht eingehalten werden konnte. Folgende Bedingungen müssen dabei erfüllt sein:
  1.  MNS oder eine MNB nach Definition wie bei BfArM (oder nach neuem Eurostandard (CWA 17553)) UND 
  2.  wenn diese durchgehend und korrekt, d.h. enganliegend und sowohl über Mund und Nase getragen wurde.
  • Kurzzeitiger Aufenthalt (Anhaltswert < 30 min) in einem Raum mit angenommener Anreicherung von infektiösen Aerosolen

Weitere Informationen zur Definition, Einstufung und dem Kontaktpersonen-Management finden Sie auf der Internetseite des RKI.

Haben Sie Fragen zum Thema Kontaktpersonenmanagement schreiben Sie eine Mail an folgendes Postfach:
kontaktperson@landratsamt-ansbach.de

Informationen zur Quarantäneanordnung

Immer noch herrschen zum neuartigen Coronavirus große Unsicherheit und viele Fragen bleiben offen. Davon drehen sich einige um die Quarantäne, wie lange diese andauert und wer überhaupt in Isolation muss. Außerdem ist oft nicht klar, welche Regelungen für berufliche Tätigkeiten bei verhängter Quarantäne gelten.

Im Landkreis Ansbach und der Stadt Ansbach befinden sich derzeit einige Menschen in Quarantäne. Das kann mehrere Gründe haben: Entweder sie haben sich selbst mit Corona infiziert oder sie wurden als Kontaktperson eingestuft (sog. Kontaktperson der Kategorie I, kurz KP1). Die Quarantänepflicht für diese Personen muss nicht angeordnet werden, sondern ergibt sich automatisch, nämlich aus der Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.
Neuinfizierte werden vom Gesundheitsamt für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach schnellstmöglich schriftlich informiert. In diesem Schreiben sind der Beginn und das Ende der Quarantäne festgeschrieben. Natürlich gilt die Quarantäne bereits vorher, und zwar einerseits bereits ab Feststellung eines positiven Testergebnisses oder andererseits, wenn sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes telefonisch oder elektronisch melden und Betroffene als Kontaktperson einstufen. Was viele nicht wissen: Ein Verstoß gegen die Quarantänepflicht ist ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz und damit strafbar für den Quarantänepflichtigen, unter Umständen auch für den Arbeitgeber.

Ab dem positiven Befund oder der Feststellung als Kontaktperson darf die Arbeitsstelle nicht mehr aufgesucht werden. Selbstverständlich ist eine Tätigkeit im Home-Office möglich, denn beim Verbot geht es allein um die Vermeidung von sozialen Kontakten. Nicht nur im Eigeninteresse, sondern auch im Interesse des Arbeitgebers sollten die rechtlichen Vorgaben strikt eingehalten werden. Nur so lässt sich das Risiko einer weiteren Ausbreitung von Corona verringern.

Eine Ausnahme von dem Verbot, die Arbeitsstelle aufzusuchen und dort mit spezieller Schutzausrüstung weiter zu arbeiten, wird in wenigen Einzelfälle vom Gesundheitsamt ausgesprochen, wenn die Versorgung der Bevölkerung vor allem in der Pflege sonst nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

Generell gilt aber:

Bereits ab Bekanntwerden des Kontakts mit einer infizierten Person sollten Betroffene auf freiwilliger Basis zuhause bleiben, auch wenn eine offizielle Mitteilung des Gesundheitsamtes noch nicht im Briefkasten liegt oder ein Anruf des Gesundheitsamtes noch aussteht. Dasselbe gilt bei Symptomen, die auf eine Infektion hindeuten könnten. Bleiben Sie in jeden Fall ruhig und empfangen Sie keinen Besuch. Nehmen Sie mit Ihrem Arbeitgeber Kontakt auf und versuchen Sie eine individuelle Lösung zu finden. Nur durch die Hilfe und Mitwirkung eines jeden Einzelnen lässt sich eine weitere Verschärfung des Infektionsgeschehens vermeiden.

Ist mein Hausarzt zuständig oder das Gesundheitsamt?

Wer bei sich Erkältungssymptome feststellt, sollte nach wie vor umgehend nach Hause gehen und sich telefonisch an den Hausarzt bzw. an die Telefonnummer 116 117, den Dienst der Kassenärztlichen Vereinigung, wenden. 

Was soll ich tun, wenn ich denke am Coronavirus erkrankt zu sein?

Wenn Sie Symptome wie Fieber, Husten oder Atemnot aufweisen, sollten Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt beziehungsweise einen niedergelassenen Arzt oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 wenden. Gehen Sie nicht einfach in ein Wartezimmer oder eine Notaufnahme. Reiserückkehrer sollten sagen, woher Sie kommen, und mit welchen Symptomen. Dann kann sich die Praxis darauf einstellen.

Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus wird der Arzt einen Abstrich aus dem Mund-Rachen-Raum entnehmen und ihn zur Testung in ein Labor senden. Bis zum Erhalt des Testergebnisses wird der Arzt anweisen, in dieser Zeit zu Hause zu bleiben.

Ich bin erkältet. Kann ich mich telefonisch krankschreiben lassen?

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen besteht ab Montag, 19. Oktober 2020 wieder die Möglichkeit insbesondere bei leichten Erkrankungen der oberen Atemwege, nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit zu erhalten. Dafür muss die Arztpraxis nicht mehr zwingend aufgesucht werden. Diese Ausnahemeregelung beschloss der Gemeinsame Bundesausschusses im Gesundheitswesen.

Stand: 16. Oktober 2020

Wann gilt man als mit COVID-19 infiziert?

Als mit COVID-19 infiziert gilt, entsprechend der Falldefinition des Robert-Koch-Instituts zum einen, wer im Rahmen eines Abstrichs positiv labordiagnostisch getestet wird. Zum anderen spricht man auch von einem Covid-19-Infizierten, wenn ein epidemiologischer Zusammenhang mit einer labordiagnostisch nachgewiesenen Infektion beim Menschen durch Mensch-zu-Mensch-Übertragung besteht. Dies ist der Fall, wenn in einem Haushalt eine Person positiv auf COVID-19 getestet wurde und weitere in dem Haushalt lebende Personen entsprechende Symptome aufweisen.

Darüber hinaus wird eine Person mit positivem Befund auch immer nur als ein einzelner „Fall“ gezählt, selbst wenn COVID-19 bei dieser Person im Rahmen weiterer Test nochmals nachgewiesen werden sollte. Eine Person wird somit immer nur einmal gezählt.

Was passiert, wenn ich positiv getestet wurde?

Positive Ergebnisse werden von den Laboren dem Gesundheitsamt gemeldet, dass die Kontaktpersonen ermittelt und sich mit ihnen in Verbindung setzt. Sind Sie positiv getestet und haben noch keinen Anruf des Gesundheitsamtes erhalten, melden Sie sich telefonisch bei unserer Bürger-Hotline unter (0981) 468-7777 oder schreiben Sie eine Mail an folgendes Postfach: coronapositiv@landratsamt-ansbach.de

Erkrankte Personen und enge Kontaktpersonen müssen in häuslicher Quarantäne bleiben. Dabei hält das Gesundheitsamt regelmäßig Kontakt.

Neuinfizierte werden gebeten, alle Personen, mit denen im infektiösen Zeitraum (Zwei Tage vor Symptombeginn) Kontakt bestand, selbst zu kontaktieren und über den eigenen positiven Befund zu informieren.

Die Quarantänezeit für positiv getestete Personen beträgt 14 Tage. Gerechnet wird ab dem eindeutigen Symptombeginn. Sollte die positiv getestete Person nur leichte Allgemeinsymptome oder keine Symptome aufweisen, gilt als Beginn der Berechnung das Abstrichdatum.

Für Indexfälle, die nachgewiesen mit einer Variante/Mutante infiziert sind, ist eine Testung am Ende der Quarantäne Pflicht. Nur mit negativen Schnelltest oder PCR Test kann in diesem Fall die Quarantäne beendet werden.

Tipps bei häuslicher Quarantäne

Stand: 19.02.21

Wie verhalte ich mich bei einem positiven Testergenis?

Wer positiv getestest wurde, muss sich umgehend in Quarantäne begeben. Zudem ist das zuständige Gesundheitsamt telefonisch unter der (0981) 468-7777 zu informieren. Neuinfizierte werden gebeten, alle Personen, mit denen im infektiösen Zeitraum (Zwei Tage vor Symptombeginn) Kontakt bestand, selbst zu kontaktieren und über den eigenen positiven Befund zu informieren. Personen, die wissentlich mit einem Infizierten Kontakt hatten, müssen sich dahingehend umgehend in Quarantäne begeben und weitere Informationen durch das Gesundheitsamt abwarten. Kontaktpersonen eines positiven Corona-Falls werden gebeten, Ruhe zu bewahren, in häuslicher Isolation zu bleiben und auch keinen Besuch in dieser Zeit zu empfangen.

Haben Sie Fragen zum Thema Kontaktpersonenmanagement schreiben Sie eine Mail an folgendes Postfach: kontaktperson@landratsamt-ansbach.de


Ab wann ist ein Erkrankter infektiös?

Patienten mit einer bestätigten Infektion gelten bereits 48 Stunden vor den ersten Symptomen als infektiös. Wichtig: Auch Kontaktpersonen sind schon in den 48 Stunden vor Symptombeginn bzw. bei asymptomatischen Personen ab dem Datum des Abstriches ansteckend.

Wann gilt man als genesen?

Wer positiv auf Corona getestet wurde, keine schweren Symptome entwickelt hat und 14 Tage nach Symptombeginn bzw. Testung keine Symptome wie etwa Husten, Fieber oder Schnupfen mehr zeigt, gilt als genesen. Allerdings bedeutet dies nicht automatisch, dass man ab diesem Zeitpunkt nicht mehr ansteckend ist. Dies wird bei Quarantäneregelungen entsprechend berücksichtigt. Zudem sind bis zu dem Vorliegen genauerer wissenschaftlicher Erkenntnisse, die empfohlenen Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen im Sozialkontakt, einzuhalten.

Was gilt, wenn ich bereits Corona-positiv war und erneut Kontaktperson bin?

Falls Sie zu einem früheren Zeitpunkt schon einmal Corona-positiv und aus diesem Grund in Quarantäne waren, so entfällt bei einem erneuten engen Kontakt zu einer Corona-positiven Person die Verpflichtung zur häuslichen Isolation nur dann, wenn der Kontakt innerhalb von 3 Monaten nach dem Nachweis der vorherigen SARS-CoV-2-Infektion erfolgte.

Stand: 12.02.21


Wie erfolgt die Entsorgung von Abfällen, die mit dem Coronavirus belastet sein können?

Die Entsorgung von in Haushalten anfallenden Abfällen, die mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) belastet sein können, kann gemeinsam mit dem Restmüll erfolgen. Weitere Informationen dazu finden Sie im Merkblatt des Bayerischen Landesamt für Umwelt.

Bürgerhotline des Gesundheitsamtes
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