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Erkrankte & Kontaktpersonen

Sind Sie positiv getestet und haben noch keinen Anruf des Gesundheitsamtes erhalten, dann melden Sie sich bitte telefonisch bei unserer Bürger-Hotline unter (0981) 468-7777 oder schreiben Sie eine Mail an folgendes Postfach:
coronapositiv@landratsamt-ansbach.de

Haben Sie Fragen zum Thema Kontaktpersonenmanagement schreiben sie eine Mail an folgendes Postfach:
kontaktperson@landratsamt-ansbach.de

Weitere Informationen:

Flyer für Patienten und Angehörige: Häusliche Isolierung bei bestätigter COVID-19-Erkrankung (24.3.2020)

Corona positiv - Plakat in 17 Sprachen

Was soll ich tun, wenn ich denke am Coronavirus erkrankt zu sein?

Wenn Sie Symptome wie Fieber, Husten oder Atemnot aufweisen, sollten Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt beziehungsweise einen niedergelassenen Arzt oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 wenden. Gehen Sie nicht einfach in ein Wartezimmer oder eine Notaufnahme. Reiserückkehrer sollten sagen, woher Sie kommen, und mit welchen Symptomen. Dann kann sich die Praxis darauf einstellen.

Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus wird der Arzt einen Abstrich aus dem Mund-Rachen-Raum entnehmen und ihn zur Testung in ein Labor senden. Bis zum Erhalt des Testergebnisses wird der Arzt anweisen, in dieser Zeit zu Hause zu bleiben.

Sind Arztbesuche während der Quarantäne erlaubt?

Personen, die sich in durch das Gesundheitsamt Ansbach angeordneter Quarantäne befinden, müssen sich grundsätzlich isolieren und dürfen die eigene Wohnung ohne Zustimmung des Gesundheitsamtes nicht verlassen.

Notwendige Arztbesuche sind jedoch weiterhin gestattet. Besteht auf Grund einer anderen bzw. bestehenden Erkrankung dringender Behandlungsbedarf bzw. Bedarf an Medikamenten, so muss der Haus- oder Facharzt telefonisch kontaktiert werden. Hierbei ist darauf hinzuweisen, dass die betroffene Person unter Quarantäne steht. Insofern dann aus Sicht des Arztes ein Besuch der Arztpraxis notwendig ist, muss das Gesundheitsamt hierüber durch den Betroffenen vorab informiert werden.

Bei lebensbedrohlichen akuten Erkrankungen, Vergiftungen oder schweren Verletzungen soll umgehend der Notruf (112) gewählt werden und, wenn möglich, auf die bestehende Quarantäne bzw. eine akute SARS-CoV-2-Infektion hingewiesen werden.

Notwendige Untersuchungen und Behandlungen sollen keinesfalls auf die Zeit nach der Quarantäne verschoben werden, um eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu vermeiden.

Stand: 30.04.21


Ab wann ist ein Erkrankter infektiös?

Patienten mit einer bestätigten Infektion gelten bereits 48 Stunden vor den ersten Symptomen als infektiös. Wichtig: Auch Kontaktpersonen sind schon in den 48 Stunden vor Symptombeginn bzw. bei asymptomatischen Personen ab dem Datum des Abstriches ansteckend.

Wie verhalte ich mich bei einem positivem Schnell- oder Selbsttest?

Positive Ergebnisse müssen sowohl bei Schnelltests als auch bei Selbsttests immer dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden. Für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach ist dies das Gesundheitsamt des Landratsamtes Ansbach. Dabei ist über die Art der Testung und das Datum des Tests zu informieren. Bei einem positiven Schnell- oder Selbsttest ist darüber hinaus auch ein weiterer PCR-Test erforderlich, da sowohl Antigen-Schnelltests als auch Selbsttests gegenüber dem PCR-Test eine höhere Fehlerrate aufweisen. PCR-Tests gelten weiterhin als das zuverlässigste Verfahren, um einen Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 abzuklären. Die Auswertung erfolgt hierbei durch ein Labor.

Bis zum Vorliegen des Bestätigungstests müssen sich betroffene Personen zwingend in häusliche Isolation begeben und die geltenden Abstands- und Hygieneregeln beachten. Nachzulesen ist dies in der AV Isolation, Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 25. Februar 2021, Az. GZ6a-G8000-2021/505-8.

Stand: 07.04.21

Was gilt für positiv getestete Personen?

Alle Personen, bei denen ein PCR- oder Antigentest (durchgeführt von einer med. Fachkraft oder einer vergleichbaren, hierfür geschulten Person) ein positives Ergebnis zeigt, sind dazu verpflichtet, das Gesundheitsamt über das Testergebnis, die Testart und das Testdatum zu informieren.

Alle positiv getesteten Personen müssen sich unverzüglich nach Erhalt des positiven Testergebnisses in Isolation begeben. Die Quarantänepflicht für diese Personen muss nicht separat angeordnet werden, sondern ergibt sich aus der Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, BayMBL 2021 Nr. 276 vom 14.04.2021. Neuinfizierte werden vom Gesundheitsamt für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach schnellstmöglich telefonisch oder schriftlich informiert. In diesem Schreiben sind der Beginn und das voraussichtliche Ende der Quarantäne vermerkt. Positiv getestete Personen werden gebeten, dem Gesundheitsamt alle Personen, zu denen im infektiösen Zeitraum Kontakt bestand, zu melden und bereits vorab selbst zu kontaktieren und über den eigenen positiven Befund in Kenntnis zu setzen.

Die Quarantäne endet in der Regel nach 14 Tagen. Symptomatische Personen müssen in den letzten 48 Stunden symptomfrei sein. Zusätzlich ist ein negativer Abschlusstest (PCR-Test oder Antigentest, durchgeführt von einer med. Fachkraft oder einer vergleichbaren, hierfür geschulten Person) nötig. Mit Kenntnisnahme des negativen Ergebnisses endet die Quarantäne. Das negative Testergebnis muss an das Gesundheitsamt (gesundheitsamt@landratsamt-ansbach.de) übersandt werden.

Bei Personen, die mittels Antigentest (durchgeführt von einer med. Fachkraft oder einer vergleichbaren, hierfür geschulten Person) positiv getestet werden, endet die Isolation, falls der darauffolgende vorgenommene PCR-Test ein negatives Ergebnis aufweist.

Stand: 22.04.21

Was versteht man unter Isolierung und Quarantäne?

Eine Isolierung oder Quarantäne soll durch Reduktion von Kontakten zu anderen Personen die Verbreitung des Krankheitserregers verhindern.

Die Isolierung ist eine behördlich angeordnete Maßnahme bei Patienten mit bestätigter SARS-CoV-2 Infektion. Sie kann je nach Schweregrad der Erkrankung sowohl häuslich als auch stationär erfolgen. Die Entlassung aus der Isolierung erfolgt nach bestimmten Kriterien, i.d.R. wenn von einer Weiterverbreitung nicht mehr auszugehen ist.

Die Quarantäne ist eine zeitlich befristete Absonderung von ansteckungsverdächtigen Personen oder von Personen, die möglicherweise das Virus ausscheiden. Dabei handelt es sich meist um Kontaktpersonen von Erkrankten sowie um Einreisende aus Risikogebieten. Die Quarantäne kann sowohl behördlich angeordnet sein als auch freiwillig erfolgen.

Wie läuft die Isolation/Quarantäne ab?

Die Quarantäne bzw. Isolation muss in einer Wohnung oder einem anderen räumlich abgrenzbaren Teil eines Gebäudes erfolgen; die meisten Betroffenen wählen dafür die eigene Wohnung. Diese Räumlichkeit darf während der Quarantäne nicht verlassen werden. Erlaubt ist aber, zeitweise und alleine auf den Balkon, die Terrasse oder in den eigenen Garten zu gehen, wenn dieser direkt an das Haus anschließt und nicht gemeinschaftlich genutzt wird.

Die betroffene Person, die sich in Quarantäne oder Isolation begibt, muss sich so gut es geht von den anderen Mitgliedern Ihres Haushalts fernhalten, um diese nicht der Gefahr einer Ansteckung mit COVID-19 auszusetzen. Das bedeutet vor allem:

  • Kontakte zu Mitbewohnern durch eine räumliche oder zeitliche Trennung vermeiden – z.B. Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander einnehmen.
  • Kontakte zu Personen außerhalb des Haushalts zum Beispiel zu Briefträgern, Lieferdiensten, Nachbarn, Freunden oder Bekannten sind nicht erlaubt.

Sollte während der Quarantäne oder Isolation eine weitergehende medizinische Behandlung oder ein Rettungstransport erforderlich werden, muss die betroffene Person vorab telefonisch die versorgende Einrichtung oder den Rettungsdienst über den Grund der Quarantäne oder Isolation informieren.

Die Wohnung darf auch für eine Testung auf SARS-CoV-2 verlassen werden, wenn diese durch das Gesundheitsamt angeordnet wurde oder zur Beendigung der Quarantäne oder Isolation dient. In der 14-tägigen häuslichen Quarantäne steht das Gesundheitsamt mit den Betroffenen regelmäßig in Kontakt.

Ein Verstoß gegen die Quarantänepflicht ist ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz und damit strafbar für den Quarantänepflichtigen, unter Umständen auch für den Arbeitgeber.

Weitere Informationen zur häuslichen Quarantäne finden Sie hier

Die Quarantäne Regelungen sind nachzulesen in der AV Isolation, Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG), Quarantäne von Kontaktpersonen und von Verdachtspersonen, Isolation von positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getesteten Personen) vom 14. April 2021, Az. G51s-G8000-2021/505-38.

Weitere Informationen zur häuslichen Quarantäne


Kontaktpersonenermittlung des Gesundheitsamtes

Jede Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, wird vom Gesundheitsamt so schnell als möglich informiert und ihre Kontaktpersonen ermittelt. Da es hierbei immer wieder zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann, werden Neuinfizierte gebeten, alle Personen, mit denen im infektiösen Zeitraum Kontakt bestand, selbst zu kontaktieren und über den eigenen positiven Befund zu informieren. Personen, die wissentlich mit einem Infizierten Kontakt hatten, müssen sich dahingehend umgehend in Quarantäne begeben und weitere Informationen durch das Gesundheitsamt abwarten. Kontaktpersonen eines positiven Corona-Falls werden gebeten, Ruhe zu bewahren, in häuslicher Isolation zu bleiben und auch keinen Besuch in dieser Zeit zu empfangen.

Haben Sie Fragen zum Thema Kontaktpersonenmanagement schreiben Sie eine Mail an folgendes Postfach: kontaktperson@landratsamt-ansbach.de

Stand: 26.02.21

Was gilt für enge Kontaktpersonen?

Aufgrund der geänderten Kriterien des Robert-Koch-Instituts vom 31. März 2021 für die Einstufung von Kontaktpersonen eines bestätigten COVID-19-Falls, entfällt die bisherige Einteilung in Kontaktpersonen der Kategorie 1 und 2.

Enge Kontaktpersonen tragen ein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung. Die Kriterien orientieren sich an folgenden Punkten:

  • Abstand zum gemeldeten Fall,
  • Dauer der Exposition,
  • Tragen von Schutzmasken (durch Fall bzw. Kontaktperson) und
  • Aufenthalt in einem Raum mit möglicherweise infektiösen Aerosolen.

Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall werden bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) definiert:

  • Enger Kontakt (<1,5 m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  • Gespräch mit dem Fall (Face-to-face-Kontakt, <1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske) oder direkter Kontakt (mit respiratorischem Sekret).
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurde.

Erhält man vom Gesundheitsamt die Mitteilung, dass man engen Kontakt zu einem bestätigten COVID-19 Fall hatte, muss man sich unverzüglich für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben.

Ausnahmen gelten, wenn:

  • ein vollständiger Impfschutz besteht (ab Tag 15 nach der zweiten Impfung); dies gilt nicht für geimpfte Patienten/Bewohner in Einrichtungen, um das Restrisiko einer Weitergabe an immungeschwächte, nicht geimpfte Personen zu vermeiden
  • man bereits von einer Infektion mit SARS-CoV-2 genesen und einmal geimpft ist
  • man genesen ist und der enge Kontakt in den ersten sechs Monaten nach der eigenen Infektion erfolgte

Der Impf- oder Testnachweis muss dem Gesundheitsamt auf Anforderung vorgelegt werden.

Selbstmonitoring

Enge Kontaktpersonen sollen zweimal täglich ihre Körpertemperatur messen sowie Krankheitszeichen und Kontakte zu anderen Personen in einem Gesundheitstagebuch festhalten.
Bei regelmäßigen Anrufen durch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes werden diese Informationen erfragt.

Ende der Quarantäne

Die Quarantäne kann beendet werden, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • der enge Kontakt liegt 14 Tage zurück
  • kein Auftreten typischer Krankheitsanzeichen
  • ein negativer PCR- oder Antigentest (durchgeführt durch geschultes Personal frühestens 14 Tage nach dem engen Kontakt)

Ein vorzeitiges Freitesten ist nicht möglich!


Stand: 22.04.21

Was gilt für Verdachtspersonen?

Als Verdachtspersonen gelten alle Personen mit einem positiven Antigen- oder Selbsttest oder mit Krankheitsanzeichen einer Infektion mit SARS-CoV-2. Diese Personen müssen sich unverzüglich nach Mitteilung des Gesundheitsamtesder den Abstrich nehmenden Person oder, wenn eine solche Anordnung nicht erfolgt ist, nach Vorlage des positiven Testergebnisses in Quarantäne begeben.

Die häusliche Quarantäne von krankheitsverdächtigen Personen endet mit dem Vorliegen eines negativen PCR-Tests, spätestens jedoch mit Ablauf des fünften Tages nach dem Tag der (PCR-)Testung.

Stand: 22.04.21


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