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Ansteckung und Symptome

Ich habe Angst mich angesteckt zu haben

Wenn Sie Symptome wie Fieber, Husten oder Atemnot aufweisen, sollten Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt beziehungsweise einen niedergelassenen Arzt oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 wenden. Gehen Sie nicht einfach in ein Wartezimmer oder eine Notaufnahme. Reiserückkehrer sollten sagen, woher Sie kommen, und mit welchen Symptomen. Dann kann sich die Praxis darauf einstellen.

Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus wird der Arzt einen Abstrich aus dem Mund-Rachen-Raum entnehmen und ihn zur Testung in ein Labor senden. Bis zum Erhalt des Testergebnisses wird der Arzt anweisen, in dieser Zeit zu Hause zu bleiben.

Welcher Hausarzt testet?

Auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern unter www.kvb.de finden Sie eine entsprechende Übersicht: Bei der Arztsuche „Arzt für Coronavirus Test“ anklicken und die Postleitzahl eintragen.

Corona - Testzentrum Landkreis und Stadt Ansbach

Das COVID-19-Testzentrum der Stadt Ansbach und des Landkreis Ansbach befindet sich am ehemaligen Messegelände Ansbach, Am Onolzbach, 91522 Ansbach. Die Tests sind für die Nutzer kostenfrei. Geöffnet hat das Testzentrum Montag bis Freitag von 9:00 – 17:00 Uhr. Generell können sich alle Bürgerinnen und Bürger des Freistaats Bayern einen kostenlosen Rachenabstrich nehmen lassen. Über ein elektronisches Anmelde- und Reservierungssystem können Gruppen-, aber auch Einzelanmeldungen abgewickelt werden. Darüber können beispielsweise Lehrkräfte oder Erzieherinnen und Erzieher einen Termin reservieren. Wer nicht die Möglichkeit zu einer Online-Reservierung hat, kann sich auch telefonisch registrieren lassen.

Corona Testzentrum
Am Onolzbach 69
91522 Ansbach
Telefon:  0211 387 895 73
Ins Adressbuch exportieren
Hier geht es zur Terminvergabe:

Externer Link: Corona - Testzentrum Landkreis und Stadt Ansbach

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Was Sie in Ihrem Alltag beachten sollten, um sich und andere zu schützen, bringt die AHA+L-Formel auf den Punkt. AHA+Lbedeutet: Abstand halten – Hygiene beachten – Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen + Lüften.

Informationen zur Quarantäneanordnung

Immer noch herrschen zum neuartigen Coronavirus große Unsicherheit und viele Fragen bleiben offen. Davon drehen sich einige um die Quarantäne, wie lange diese andauert und wer überhaupt in Isolation muss. Außerdem ist oft nicht klar, welche Regelungen für berufliche Tätigkeiten bei verhängter Quarantäne gelten.

Im Landkreis Ansbach und der Stadt Ansbach befinden sich derzeit einige Menschen in Quarantäne. Das kann mehrere Gründe haben: Entweder sie haben sich selbst mit Corona infiziert oder sie wurden als Kontaktperson eingestuft (sog. Kontaktperson der Kategorie I, kurz KP1). Die Quarantänepflicht für diese Personen muss nicht angeordnet werden, sondern ergibt sich automatisch, nämlich aus der Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.
Neuinfizierte werden vom Gesundheitsamt für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach schnellstmöglich schriftlich informiert. In diesem Schreiben sind der Beginn und das Ende der Quarantäne festgeschrieben. Natürlich gilt die Quarantäne bereits vorher, und zwar einerseits bereits ab Feststellung eines positiven Testergebnisses oder andererseits, wenn sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes telefonisch oder elektronisch melden und Betroffene als Kontaktperson einstufen. Was viele nicht wissen: Ein Verstoß gegen die Quarantänepflicht ist ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz und damit strafbar für den Quarantänepflichtigen, unter Umständen auch für den Arbeitgeber.

Ab dem positiven Befund oder der Feststellung als Kontaktperson darf die Arbeitsstelle nicht mehr aufgesucht werden. Selbstverständlich ist eine Tätigkeit im Home-Office möglich, denn beim Verbot geht es allein um die Vermeidung von sozialen Kontakten. Nicht nur im Eigeninteresse, sondern auch im Interesse des Arbeitgebers sollten die rechtlichen Vorgaben strikt eingehalten werden. Nur so lässt sich das Risiko einer weiteren Ausbreitung von Corona verringern.

Eine Ausnahme von dem Verbot, die Arbeitsstelle aufzusuchen und dort mit spezieller Schutzausrüstung weiter zu arbeiten, wird in wenigen Einzelfälle vom Gesundheitsamt ausgesprochen, wenn die Versorgung der Bevölkerung vor allem in der Pflege sonst nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

Generell gilt aber:

Bereits ab Bekanntwerden des Kontakts mit einer infizierten Person sollten Betroffene auf freiwilliger Basis zuhause bleiben, auch wenn eine offizielle Mitteilung des Gesundheitsamtes noch nicht im Briefkasten liegt oder ein Anruf des Gesundheitsamtes noch aussteht. Dasselbe gilt bei Symptomen, die auf eine Infektion hindeuten könnten. Bleiben Sie in jeden Fall ruhig und empfangen Sie keinen Besuch. Nehmen Sie mit Ihrem Arbeitgeber Kontakt auf und versuchen Sie eine individuelle Lösung zu finden. Nur durch die Hilfe und Mitwirkung eines jeden Einzelnen lässt sich eine weitere Verschärfung des Infektionsgeschehens vermeiden.

Kann ich mich über Lebensmittel oder Gegenstände anstecken?

Coronaviren überleben auf Waren wie Briefen oder Gegenständen nicht lange. Es sind derzeit keine Fälle bekannt, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen z.B. über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Daher braucht auch niemand Angst davor zu haben, sich beim Öffnen eines Päckchen oder Briefes zu infizieren.

Übertragungen ausgehend von Oberflächen, die kurz zuvor mit Coronaviren kontaminiert wurden, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt ist dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich.

Der größte Schutz besteht allerdings nach wie vor darin, sich regelmäßig für mindestens 20 Sekunden die Hände zu waschen, die Schleimhäute nicht mit ungewaschenen Händen zu berühren, regelmäßig zu lüften. Dies gilt auch z.B. nach dem Einkaufen. Sozialkontakte mit anderen Menschen sollten bis auf die eigene Familie auf das allernotwendigste Minimum beschränkt werden.

Aktuelle Informationen hierzu veröffentlicht das Bundesinstitut für Risikobewertung.

Ab wann ist ein Erkrankter infektiös?

Patienten mit einer bestätigten Infektion gelten bereits 48 Stunden vor den ersten Symptomen als infektiös. Wichtig: Auch Kontaktpersonen sind schon in den 48 Stunden vor Symptombeginn bzw. bei asymptomatischen Personen ab dem Datum des Abstriches ansteckend.

Was sind Symptome des Coronaviruses?

Mögliche Symptome sind Fieber, Husten, Atemnot. Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Gegenüber der Influenza ist die Erkrankung allein aufgrund der Symptome schwer abgrenzbar.

Kann sich mein Haustier anstecken?

Bislang gibt es keine wissenschaftlich belegbaren Hinweise, dass sich Tiere mit dem Coronavirus anstecken können.

Bürgerhotline des Gesundheitsamtes
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Externer Link: Ihrer Termin am Testzentrum Schalkhausen

Corona-Warn-App

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© Bundesregierung 

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Informationen für Ihren Behördengang

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