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Verwaltungsrat steht hinter Bewegungsbadschließung


Der Verwaltungsrat als das wesentliche Entscheidungsgremium von ANregiomed steht nach intensiver Befassung mit der Schließung des Bewegungsbades am Klinikum Ansbach hinter dieser Entscheidung der Geschäftsleitung. Alle relevanten Fragen wurden beantwortet und von den Mandatsträgern behandelt. Für die Frage des Bewegungsbades ist zudem eine Zuständigkeit der Träger nach rechtlicher Prüfung ganz klar nicht gegeben.

Das Bewegungsbad am ANregiomed-Klinikum Ansbach bleibt definitiv auf Dauer geschlossen. Das Klinikum Ansbach ist für die akut-stationäre Versorgung seiner Patienten zuständig. Diese haben aufgrund der kürzer gewordenen Aufenthaltsdauer kaum mehr Bedarf für ein Bewegungsbad. Für die bisherigen ambulanten Nutzer (z.B. Reha-Patienten) des Bewegungsbades gibt es vergleichbare Angebote in Stadt Ansbach und Landkreis Ansbach, die stattdessen genutzt werden können, so z.B. im Bezirkskrankenhaus und in der Rangauklinik, beide in Ansbach. Eine Versorgungslücke besteht nicht, lange Fahrten in andere Städte sind nicht erforderlich.

Im Übrigen besteht die kürzlich von einer Privatperson kritisierte Abrechnungspraxis seit 2009 am Klinikum Ansbach und jetzt auch in den Kliniken in Dinkelsbühl und Rothenburg. Andere Kliniken rechnen genauso ab, ohne öffentliche Aufregung. Es entstehen demnach keine Nachteile für Patienten durch die nun im Klinikverbund ANregiomed einheitliche Abrechnung von Leistungen.

Um die Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft führen zu können, haben sich Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach ganz bewusst für die Rechtsform des Kommunalunternehmens entschieden, mit weitgehender Zuständigkeit und Verantwortung eines Vorstands. Diesem steht ein Verwaltungsrat zur Seite mit gewählten Vertretern aus Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. Die Geschäftsleitung hat vom Verwaltungsrat den Auftrag, ANregiomed als modernes Gesundheitsunternehmen zukunftsweisend neu auszurichten und wirtschaftlich zu führen. Der Verwaltungsrat hält am Sanierungskurs des beschlossenen Zukunftskonzeptes fest. Dabei tragen die Mitglieder des Verwaltungsrates als verantwortungsvolle Mandatsträger auch schwierige Entscheidungen, wie die zum Bewegungsbad, mit, um die Häuser in kommunaler Hand zu halten.

Durch diesen klaren Kurs werden auch große Fortschritte erzielt: neue Abteilungen werden derzeit eingeführt, neue Fachärzte nehmen ihre Arbeit auf, die Arzt-Vorträge haben großen Zuspruch, die Baumaßnahmen am Klinikum Ansbach wurden wieder aufgenommen, die MVZ-Facharztzentren werden ausgebaut und die Wirtschaftlichkeit von ANregiomed hat sich bereits erheblich verbessert. Allerdings müssen noch weitere Maßnahmen folgen, um das gemeinsam festgelegte Ziel zu erreichen.

Die Kommunalpolitik ist gut beraten, diesen anspruchsvollen und schwierigen Weg mit Verständnis positiv zu begleiten. Vor allem die Mitarbeiter der Krankenhäuser haben das verdient.

 

Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig
http://www.landkreis-ansbach.de/layout/lk_ansbach/elkat_10-16/html5.html

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