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Region fordert vom Freistaat weitere Maßnahmen bei der Reaktivierung


Die Bemühungen um eine Reaktivierung der Bahnlinie Gunzenhausen-Wassertrüdigen-Oettingen-Nördlingen werden seitens der regionalen Landräte und Bürgermeister weiterhin intensiv fortgesetzt. Nachdem sich die Landräte Gerhard Wägemann (Weißenburg-Gunzenhausen), Dr. Jürgen Ludwig (Ansbach) und Stefan Rößle (Donau-Ries) gemeinsam mit den Bürgermeistern Joachim Federschmidt (Gunzenhausen) und Günther Babel (Wassertrüdingen) in dieser Angelegenheit an Ministerpräsidenten Horst Seehofer und Wirtschaftsminister Martin Zeil gewandt hatten, fand nun ein Gespräch bei Staatssekretärin Katja Hessel im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie zu dieser Thematik statt. Wenn dabei auch noch kein endgültiger Durchbruch gelang, so konnte doch mit Staatssekretärin Katja Hessel im weiteren Vorgehen ein Fortschritt erzielt werden.
Im  Gespräch mit Staatssekretärin Katja Hessel am gestrigen Dienstag, 25.06.2013, wurde mit den anwesenden Landräten Gerhard Wägemann (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen), Dr. Jürgen Ludwig (Landkreis Ansbach) und stellvertretenden Landrat Peter Schiele (Landkreis Donau-Ries) sowie den beiden Bürgermeistern Joachim Federschmidt aus Gunzenhausen und Günther Babel aus Wassertrüdingen festgelegt, dass eine erneute Fortschreibung der Fahrgastpotenzialprognose durch den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) zum Frühjahr 2014 erfolgt. Weiterhin wird das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr bei der Deutschen Bahn (DB) eine Kostenschätzung für den Investitionsbedarf anfordern, der notwendig wäre, um die gesamte Strecke von Pleinfeld über Gunzenhausen-Wassertrüdingen-Oettingen-Nördlingen so zu ertüchtigen dass technisch eine Durchbindung bis Nördlingen mit kurzen Übergangszeiten in Nördlingen möglich wäre.
„Da wir bei der von uns geforderten und im April 2013 vom VGN vorgelegten aktuellen Fortschreibung der Fahrgastpotentialprognose mit 980 Personenkilometern pro Kilometer Streckenlänge nur noch ganz knapp unter dem  vom Wirtschaftsministerium vorgegebenen Grenzwert von 1.000 Personenkilometer liegen, sind wir zuversichtlich, den Grenzwert bei einer erneuten Aktualisierung Anfang 2014 endgültig zu überschreiten“, gibt Landrat Gerhard Wägemann die Auffassung der beteiligten Landräte und Bürgermeister wieder. Bürgermeister Günther Babel und Landrat Dr. Jürgen Ludwig verwiesen auf die weiter anhaltende dynamische Entwicklung der Region und nannten insbesondere den Arbeitsmarkt aber auch die weit über den Prognosen liegenden Besucherzahlen des Limeseums in Ruffenhofen. Auch Bürgermeister Joachim Federschmidt machte für Gunzenhausen und den Bereich des Altmühlsees zunehmenden Bedarf an der sogenannten „Hesselbergbahn“ aufgrund der positiven Kennzahlen aus.
Wie bereits mehrfach berichtet, scheiterte die Reaktivierung dieser Bahnstrecke bisher am vom Ministerium vorgegebenen Grenzwert von 1.000 Personenkilometer pro Kilometer Streckenlänge. Dabei wurde für den Streckenabschnitt zwischen Gunzenhausen und Wassertrüdingen dieser Grenzwert bei der letzten Hochrechnung im Frühjahr dieses Jahres mit 980 denkbar knapp verfehlt, nachdem im Jahr 2012 dort bei der ersten Fahrgastpotenzialabschätzung noch von 910 Personenkilometern pro Kilometer Streckenlänge ausgegangen worden war. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf verbesserte Wirtschaftsdaten der Region, also die positive Arbeitsplatz- und Tourismusentwicklung und den gegenüber früheren Annahmen deutlich schwächeren Bevölkerungsrückgang bedingt.
Die am Gespräch teilnehmenden Kommunalpolitiker der Region sind davon überzeugt, dass sich diese positiven Entwicklungstendenzen auch zukünftig fortsetzen werden, was letztendlich dazu führen wird, dass das geforderte Fahrgastpotenzial von 1.000 auch bald erreicht wird. Deshalb wurde auf Vorschlag von Staatssekretärin Katja Hessel vereinbart, aufgrund aktuellster Zahlen im Frühjahr 2014 nochmals eine Neuberechnung der Fahrgastpotenzialabschätzung durch den VGN durchzuführen.
Unabhängig davon soll insbesondere auf Wunsch des Landkreises DonauRies geprüft werden, welches Investitionsvolumen notwendig wäre, um den Streckenabschnitt Wassertrüdingen-Oettingen-Nördlingen so zu ertüchtigen, dass technisch eine Durchbindung bis Nördlingen mit kurzen Übergangszeiten und zeitlich passenden Anschlüssen, in Nördlingen möglich wäre. Laut einem bereits vorliegenden Gutachten hätte eine verbesserte Anschlusssituation in Nördlingen ganz erhebliche positive Auswirkungen auf die Nachfrage dieser Bahnlinie. Staatssekretärin Katja Hessel sagte denn auch zu, die hierfür notwendigen Kosten grob abschätzen zu lassen, um auch diese Option im Rahmen des nächsten gemeinsamen Treffens im Frühjahr 2014 zu erörtern.

Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig
http://www.landkreis-ansbach.de/layout/lk_ansbach/elkat_10-16/html5.html

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