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Neues Wasserschutzgebiet Haslach-Matzmannsdorf


Um die hohen Standards für Trinkwasser halten zu können, ist es gesetzliche Aufgabe des Landratsamtes, Wasserschutzgebiete (WSG) auszuweisen. So auch im Fall das WSGs Haslach-Matzmannsdorf, für das ab 20. April 2017 eine neue Schutzverordnung des staatlichen Landratsamtes Ansbach in Kraft tritt. Das Grundwasser der Kommunen Burk, Dentlein a. F., Dürrwangen, Dinkelsbühl, Ehingen, Feuchtwangen, Langfurth und Schopfloch, soll damit nachhaltig vor Beeinträchtigungen geschützt werden.

Das WSG Haslach-Matzmannsdorf besteht bereits seit 1968. In Untersuchungen seit 2001 wurde allerdings festgestellt, dass das Grundwasser nicht mehr hinreichend geschützt ist. So wäre Wasser etwa durch Verschmutzungen mit Benzol, das in Öl enthalten ist, E.coli-Bakterien, Nitrat oder Quecksilber nicht mehr als Trinkwasser nutzbar. Daher wurde eine deutliche Ausweitung des Gebietes notwendig. Der neuen Verordnung ging ein jahrelanger Prozess voraus, innerhalb dessen zahlreiche Einwendungen vorgebracht und abgewogen wurden. So konnten alle Betroffenen auch in einem Erörterungstermin vor Ort ihre Einwendungen und Anregungen vorbringen. In zahlreichen Gesprächen und Vorplanungen wurde dabei versucht eine verträgliche Lösung zu finden und den Zuwachs des Gebietes auf das Nötigste zu beschränken.

Um zu verhindern, dass die Belastungen im Wasser steigen, werden für WSG gewisse Richtlinien festgelegt. Dazu zählen etwa eine eingeschränkte Verwendung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln oder auch das Verbot Biogasanlagen zu errichten. Diese Beschränkungen gelten für das Gebiet bereits seit 2010 und werden nun in der neuen Wasserschutzgebietsverordnung allgemeingültig geregelt.

Die Fernwasserversorgung Franken fördert in diesem Gebiet Grundwasser aus den dort befindlichen Brunnen. Wenn für Bewohner des Gebiets durch das festgesetzte WSG Beeinträchtigungen entstehen sollten, ist der Wasserversorger verpflichtet, Entschädigungen zu zahlen. Dies wäre etwa der Fall, wenn etwa ein Mehraufwand für Landwirte durch weitere Wege entsteht.

Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig
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