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Neue Katastrophenschutzfahrzeuge für den Landkreis Ansbach


Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat dem Landkreis Ansbach zwei neue Katastrophenschutzfahrzeuge zur Verfügung gestellt. Gestern fand im Landratsamt Ansbach die Vorstellung der neuen Fahrzeuge statt. „Wir freuen uns, dass der Landkreis Ansbach von den 78 Katastrophenschutzfahrzeugen, die bayernweit vergeben wurden, zwei Fahrzeuge im Wert von 400.000 € erhalten hat, um sowohl in unserem Landkreis als auch über die Kreisgrenzen hinaus im Katastrophenfall helfen zu können“, so Landrat Dr. Ludwig. Mit Arberg und Wolframs-Eschenbach hätten zwei bewährte Feuerwehren im Kreis technische Unterstützung bekommen, die auch bei einem bayernweiten Notfall sofort einsatzfähig wären.

Entsprechend dem Bayerischen Katastrophenschutzgesetz ist jede Kommune zur Unterstützung im Notfall verpflichtet, wie Kreisbrandrat Thomas Müller erklärte. Die beiden neuen Katastrophenschutzfahrzeuge werden neben den kommunalen Feuerwehreinsatzfahrzeugen das Hilfeleistungskontingent sinnvoll ergänzen, welches bei Anforderungen zur Schadensbewältigung bayern- und bundesweit zur Verfügung steht. „Im Jahr 2006 waren aufgrund großen Schneemassen rund 350 Einsatzkräfte der Feuerwehren des Landkreises Ansbach mit ihren Einsatzfahrzeugen mehrere Tage zur Unterstützung und Ablösung der dortigen Kräfte im Einsatz“, so Müller. Landrat Dr. Ludwig betonte, dass etwa das Unglück von Lehrberg im Jahr 2006 bewiesen habe, dass Notlagen jederzeit entstehen können. „Die Feuerwehren im Landkreis Ansbach unterstützen sich wechselseitig im Kleinen, stellen aber auch sicher, dass eine Unterstützung über den Landkreis hinaus jederzeit möglich ist.“

Die für den Bereich Sicherheit zuständige Sachgebietsleiterin Ivonne Geißdörfer erklärte, dass Wolframs-Eschenbach mit Blick auf den bereits vorhandenen Standort des Katastrophenschutzfahrzeuges im Kreis sowie Arberg aufgrund eines in 2010 überarbeiteten Sonderfahrzeugkonzeptes, als Standorte ausgewählt wurden. Neben der geographischen Lage wurden insbesondere die Personalstärke der Feuerwehren und die damit verbundene Ausrücksicherheit betrachtet. Durch die Indienststellung des Fahrzeuges in Arberg konnte die Lücke des bisher nicht mit einem Schlauchwagen versorgten südöstlichen Bereichs des Landkreises Ansbach geschlossen werden. Das bereits vorhandene Katastrophenschutzfahrzeug in Wolframs-Eschenbach war seit 27 Jahren im Einsatz, das Neufahrzeug wurde damit bei der dortigen Feuerwehr dringend benötigt.

Dafür bedankten sich Arbergs Bürgermeister Jürgen Nägelein und Wolframs-Eschenbachs Bürgermeister Michael Dörr sehr herzlich. Beide wüssten die technische Zuwendung sehr zu schätzen, nähmen aber im Gegenzug auch die damit verbundenen Verpflichtungen ernst. Landrat Dr. Ludwig unterstrich, dass mit den Fahrzeugen auch Anforderungen an die Einsatzbereitschaft der Besatzung über die bloße Verfügbarkeit hinaus verbunden seien. Wolframs-Eschenbachs Feuerwehrkommandant Alfred Wechsler erklärte, dass bereits 14 Fahrer für das neue Fahrzeug ausgebildet wurden. Der Schlauchwagen, der im Einsatzfall mit drei Personen besetzt ist, verfügt unter anderem über 100 Druckschläuche, was einer Gesamtlänge von zwei Kilometer entspricht, um beispielsweise bei einem Wald- oder Großbrand eine Löschwasserförderung auch über längere Strecken sicher zu stellen. Der Feuerwehrkommandant von Arberg, Rainer Bittel, sagte, dass die Feuerwehrmannschaft hochmotiviert sei und auch bereits die notwendigen Fortbildungsmaßnahmen absolviert habe.

Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig
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