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Landrat Dr. Ludwig verleiht Förderpreis für vorbildliche Seniorenprojekte sowie Prädikat ,,Seniorenfreundliche Kommune"


Der Seniorenhilfeausschuss hat im letzten Jahr die Einführung eines Förderpreises für vorbildliche Seniorenprojekte sowie das Prädikat „Seniorenfreundliche Kommune“ beschlossen. Im Rahmen des Seniorenhilfeausschusses wurden die ersten Preis- und Prädikatsträger durch Landrat Dr. Jürgen Ludwig ausgezeichnet.  

Förderpreis für vorbildliche Seniorenprojekte

Mit dem Förderpreis werden Projekte ausgezeichnet, die die Lebensbedingungen der älteren Menschen in den Städten, Märkten und Gemeinden nachhaltig verbessern und damit dazu beitragen, dass sie auch im Alter in ihrem Heimatort oder im eigenen Zuhause bleiben können. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 3.000 Euro für den ersten, 2.000 Euro für den zweiten und 1.000 Euro für den dritten Platz verbunden.

Der erste Platz des Förderpreises wurde an die Tagespflege Ehingen verliehen. Dort engagieren sich 17 hauptamtlich Beschäftigte und auch 15 ehrenamtliche Helfer in der Betreuung und im Fahrdienst. „Die Tagespflege schließt die Lücke zwischen den bereits vorhandenen ambulanten und stationären Versorgungsangeboten“, so Landrat Dr. Ludwig.

Der Verein „Die Wegwarte e.V.“ aus Rothenburg o.d.T. wurde mit dem zweiten Platz des Förderpreises ausgezeichnet. Der Verein bietet Menschen, die unter gesundheitlichen Einschränkungen oder an Einsamkeit leiden, kleine alltägliche Hilfestellungen wie etwa gemeinsame Spaziergänge an. Die 60 ehrenamtlichen Helfer engagieren sich auch im Rahmen von Besuchen in den Seniorenheimen. „Familien von pflegebedürftigen Personen stoßen zeitlich oft an ihre Grenzen. Durch das ehrenamtliche Engagement des Vereins werden Angehörige entlastet und den älteren Menschen wird ermöglicht, weiterhin ein selbständiges Leben zu führen“, so Landrat Dr. Ludwig.

Der dritte Preis wurde an den Seniorenkreis Burgoberbach verliehen. Dieser bietet unterschiedlichste Veranstaltungen für Senioren an. Neben den monatlichen Treffen wurde eine wöchentliche Strickrunde initiiert. Besonders gerne wird auch der Besuchsdienst genutzt. Dabei besuchen die ehrenamtlichen Helfer ehemalige Gemeindebürger, die in einem Seniorenheim wohnen. „Auch ältere Gemeindebürgern müssen Teil der Gesellschaft und der Gemeinde bleiben. Durch Aktionen und Veranstaltungen kann der persönliche Kontakt zu Bekannten erhalten und fröhliche Stunden in geselliger Runde verbracht werden“, erklärte Landrat Dr. Ludwig.

Prädikat „Seniorenfreundliche Kommune“

„Mit dem Prädikat „Seniorenfreundliche Kommune“ werden Städte, Märkte und Gemeinden ausgezeichnet, die gute Rahmenbedingungen geschaffen haben, um die Lebensqualität im Alter hochzuhalten. Ich freue mich, die Marktgemeinde Colmberg, die Gemeinde Neuendettelsau, die Gemeinde Ohrenbach und die Stadt Wassertrüdingen heute auszuzeichnen“, betonte Landrat Dr. Ludwig während der Verleihung.

Im Markt Colmberg sind Einzelhandelsgeschäfte, Bäcker und Metzger sowie eine Arztpraxis und ein Senioren- und Pflegeheim angesiedelt. Dadurch ist eine wohnortnahe Versorgung gewährleistet. Neben den Seniorenangeboten der Kommune, der Kirchengemeinde, der Liebenzeller Gemeinschaft und den örtlichen Vereinen ist der ca. 3,3 km lange barrierefreie Wanderweg mit Schautafeln eine Besonderheit.

Auch die Gemeinde Neuendettelsau darf sich über das Prädikat „Seniorenfreundliche Kommune“ freuen. Der Gemeinderat in Neuendettelsau hat im letzten Jahr einen Seniorenbeirat ins Leben gerufen. Dieser arbeitet an verschiedenen Projekten wie etwa einem Veranstaltungskalender für Senioren und einem Seniorenratgeber.

Die Gemeinde Ohrenbach hob in ihrer Bewerbung vor allem die große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung hervor. Fällt es beispielsweise einer älteren Mitbürgerin oder einem älteren Mitbürger schwer in die Kirche zu gelangen, ist jemand da, der hilft und unterstützt. Somit wurde auch die kleinste Gemeinde im Landkreis Ansbach als seniorenfreundliche Kommune ausgezeichnet. 

Anfang 2015 wurde vom Citymanagement und den Seniorenbeauftragten der Stadt Wassertrüdingen gemeinsam der Arbeitskreis „Seniorengerechtes Wassertrüdingen“ ins Leben gerufen. Dieser entwickelte verschiedene Projekte, wie Wassertrüdingen seniorengerechter gestaltet werden kann. Beispiele dafür sind der Seniorenwegweiser, das  Senioren Info-Eck im Rathaus und die Qualifizierung der Gastronomie mit den Siegel „Nette Toilette“. An der Umsetzung dieser und weiterer Projekte wird nun gemeinsam gearbeitet. Die Stadt Wassertrüdingen hat auch als eine von 16 Modellkommunen in Bayern an dem Programm „Bayern barrierefrei 2013“ teilgenommen.

Die mit dem Prädikat ausgezeichneten Gemeinden erhalten jeweils eine Urkunde und dürfen die Auszeichnung zu eigenen Werbezwecken verwenden. Alle Preisträger wurden von einer Jury bestehend aus Vertretern des Seniorenpolitischen Begleitgremiums und des Landratsamtes Ansbach ausgewählt.

 

 

Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig
http://www.landkreis-ansbach.de/layout/lk_ansbach/elkat_10-16/html5.html

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