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Landrat Dr. Jürgen Ludwig besuchte zusammen mit Behindertenbeauftragen Anton Seitz die Tagespflegeeinrichtung Ehingen


Anlässlich des Tages der Menschen mit Behinderung besuchte Landrat Dr. Ludwig gemeinsam mit dem Behindertenbeauftragten des Landkreises Ansbach, Kreisrat Anton Seitz, die Tagespflegeeinrichtung in Ehingen. "Die Tagespflegeeinrichtung in Ehingen zeigt, dass das Motto "ambulant vor stationär" bei uns im Landkreis Ansbach hervorragend umgesetzt wird. Die Einrichtung in Ehingen ist beispielgebend", so Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Auch der Behindertenbeauftragte des Landkreises zeigte sich beeindruckt von dem Angebot der Einrichtung. „Es ist unsere Verpflichtung sich um die Belange von Menschen mit Einschränkungen zu kümmern. Gerade im Alter nehmen diese Einschränkungen zu und der Landkreis Ansbach zeigt unter anderem mit dem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept und der finanziellen Unterstützung für ambulante Pflegedienste, wie wichtig ihm dieser Themenbereich ist.“ So sei der Besuch der Einrichtung am internationalen Tag der Menschen mit Behinderung auch als Appell an Kommunen und Träger im Kreis zu verstehen, neue Betreuungsmöglichkeiten von Senioren mit gesundheitlichen Einschränkungen voranzutreiben und ambulante Angebote zu unterstützen.

Die anwesenden Bürgermeister verwiesen auf die erfolgreiche Entwicklung der Tagespflegeeinrichtung. „Mit Blick auf die Veränderung der Altersstruktur sind wir stolz solch eine Einrichtung in unserer Gemeinde zu haben, die Angehörige entlastet und Senioren mit gesundheitlichen Einschränkungen gut versorgt“, erklärte Ehingens Bürgermeister Friedrich Steinacker. Auch der Bürgermeister der Nachbargemeinde Unterschwaningen, Friedrich Walter, der gleichzeitig den Träger, die Diakonie, als Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Dinkelsbühl-Wassertrüdingen vertrat, betonte, dass die qualitativ hohe Versorgung über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus in die ganze Region ausstrahle. So werde etwa in der Einrichtung mehr Personal eingesetzt, als dies gesetzlich nötig wäre.

Auch die täglich 16 Besucher der Einrichtung fühlen sich nach eigener Aussage gut aufgehoben und bestens versorgt. So erzählte etwa der 89-Jährige Karl Eder, dass das Essen toll schmecke und ein abwechslungsreiches Programm geboten werde. „Die Mannschaft hier ist spitze. Die tägliche Andacht und das Vorlesen des Kalenderblatts in der Gemeinschaft machen Freude“, so Eder. Ein strukturiertes Tagesprogramm, das den Bedürfnissen der Menschen, die die Einrichtung besuchen entspricht, ist Leiterin Petra Beck wichtig. „Wir möchten mit größtmöglicher Flexibilität auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen. Dies versuchen wir beispielsweise mit einem Fahrdienst, der die Besucher auf Wunsch abholt, mit Möglichkeiten zum Mittagsschlaf oder der Einbindung der Senioren in die Essenszubereitung. So wie sie es von zu Hause kennen.“ Doch die Leiterin betont auch, dass das Programm ohne die rund 20 ehrenamtlichen Betreuer, die abwechselnd helfen, nicht möglich wäre. Landrat Dr. Ludwig, der Behindertenbeauftragte Seitz und die beiden Bürgermeister Steinacker und Walter sprachen den Ehrenamtlichen dafür große Anerkennung und ihren Dank aus. „Dies bestärkt uns darin, dass unser eingeschlagener Weg in der Unterstützung des Ehrenamts im Landkreis Ansbach beispielsweise durch die Ehrenamtskarte richtig ist“, unterstrich Dr. Ludwig.

Begonnen hat das Erfolgsmodell der Tagespflege Ehingen als Nachmittagsbetreuung vor sieben Jahren in Wassertrüdingen. „Nach und nach kamen immer mehr Anfragen. Der Umzug in das Gebäude in Ehingen vor sechs Jahren schuf dann die Rahmenbedingungen für eine Ausweitung des Angebots“, wie die Pflegefachkraft Anne Beck erzählt. Die vor zwei Jahren offiziell anerkannte Tagespflegeeinrichtung hat seither von Montag bis Freitag jeweils von 8.00 bis 16.30 Uhr geöffnet. Finanziert wird das Angebot je nach Pflegestufe über die Pflegekasse. Ob private Zuzahlungen nötig sind, um die Einrichtung besuchen zu können, kann bei der Tagespflegeeinrichtung in Ehingen erfragt werden. Die Leiterin Petra Beck freut sich über Nachfragen oder auch Angebote für ehrenamtliches Engagement unter der Telefonnummer 09835 – 9779658.

Um solche Projekte wie die Einrichtung in Ehingen zu würdigen, hat der Landkreis das Prädikat „seniorenfreundliche Kommune“ und einen „Förderpreis für vorbildliche Seniorenprojekte“ ausgelobt. Der Förderpreis honoriert Projekte, die die Lebensbedingungen älterer Menschen im Landkreis Ansbach verbessern. Dafür übergaben Landrat Dr. Ludwig und der Behindertenbeauftragte Anton Seitz der Leiterin Petra Beck entsprechende Bewerbungsunterlagen. Für weitere Fragen zu den Unterlagen steht Inge Inge Genthner im Landratsamt Ansbach unter der Telefonnummer 0981 468-5200 oder per E-Mail an inge.genthner@landratsamt-ansbach.de gerne zur Verfügung.

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Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig
http://www.landkreis-ansbach.de/layout/lk_ansbach/elkat_10-16/html5.html

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