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Johannes Stegmann erhielt 100.000 Ehrenamtskarte


Bayerns Sozialministerin Emilia Müller hat heute rund 500 Ehrenamtliche aus ganz Bayern bei einem Festakt im Hofbräuhaus München empfangen. Auch Landrat Dr. Ludwig folgte der Einladung der Ministerin, die entsprechend seines Vorschlags, dem Kreisbereitschaftsleiter des Bayerischen Roten Kreuzes – Kreisverband Ansbach, Johannes Stegmann aus Herrieden, die 100.000 Ehrenamtskarte überreichte. Bayerns flächenmäßig größter Landkreis ist mit rund 7.000 ausgegebenen Ehrenamtskarten auch weiterhin Spitzenreiter unter den bayerischen Kommunen. „Der Erfolg der Bayerischen Ehrenamtskarte ist enorm. Gut vier Jahre nach ihrer Einführung haben wir sie nun bereits 100.000mal verliehen. Das heißt auch 100.000mal Dankeschön für unermüdlichen Einsatz und Engagement mit Herzblut. Mit dieser Karte erhalten die Ehrenamtlichen ein sichtbares Zeichen der Anerkennung ehramtlicher Leistungen. Das ist für viele wichtiger, als die Vergünstigungen, die die Karte mit sich bringt“, so die Ministerin und weiter: „Ich freue mich, Herrn Johannes Stegmann heute die 100.000 Ehrenamtskarte zu überreichen. Er ist seit vielen Jahren beim Bayerischen Roten Kreuz engagiert. Aktuell packt er tatkräftig bei der Hilfe für Asylbewerber mit an. Ihm und allen anderen, die sich in ihrer Freizeit für andere einsetzen, danke ich herzlich für ihr Engagement. Sie verdienen alle unseren Respekt und unsere Hochachtung.“

Landrat Dr. Ludwig dankte Stegmann ganz persönlich und auch im Namen des Landkreises Ansbach für seinen engagierten Einsatz. "Johannes Stegmann steht stellvertretend für die vielen selbstlosen Helferinnen und Helfer im Landkreis Ansbach. Sie sind häufig an 365 Tagen im Jahr im Einsatz. Das Ehrenamt ist kein Sahnehäubchen, sondern ein unverzichtbarer Beitrag für unsere Gesellschaft", so der Landrat. Diese zeige auch die aktuelle Flüchtlingssituation. So stehe Johannes Stegmann zudem stellvertretend für die vielen Ehrenamtlichen, die den Freistaat bei der Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge unterstützen. Dies bedürfe einer sehr großen Wertschätzung, da es nicht selbstverständlich sei.

Die Bayerische Ehrenamtskarte wurde 2011 auf Initiative des ehemaligen Sozialstaatssekretärs Markus Sackmann eingeführt. Mittlerweile gibt es sie bereits in 75 Landkreisen und kreisfreien Städten. Bei der Einführung arbeiten der Freistaat Bayern und die Kommunen vor Ort Hand in Hand zusammen. Ehrenamtliche können die Karte erhalten, wenn sie sich im Schnitt mindestens fünf Stunden wöchentlich oder jährlich mindestens 250 Stunden unentgeltlich engagieren. Die Bayerische Ehrenamtskarte verfügt bayernweit über ein Netz von mehr als 4.000 kommunalen und privaten Akzeptanzstellen. Die Anträge zur Bayerischen Ehrenamtskarte im Landkreis Ansbach werden von den Mitarbeiterinnen des Bündnisses für Familie im Landkreis Ansbach bearbeitet. Informationen zu den rund 100 Akzeptanzstellen im Landkreis Ansbach und zu den Voraussetzungen für den Erhalt sind auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-ansbach.de zu finden.

An alle Ehrenamtlichen gerichtet, betonte die Ministerin: „Sie alle tragen dazu bei, dass wir in Bayern eine lebendige Kultur des Ehrenamtes haben. Sie setzen ihre Zeit und ihr Herzblut für ihre Mitmenschen ein. So machen sie Bayern zu dem was es ist: eine lebens- und liebenswerte Heimat.“

 

Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig
http://www.landkreis-ansbach.de/layout/lk_ansbach/elkat_10-16/html5.html

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