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Friedrich Hilterhaus spendet Wanderausstellung „Dem Brustkrebs auf der Spur“


„Nur Mut! Freude am Leben, Selbstvertrauen in die eigene Weiblichkeit, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Vertrauen in das Ärzteteam sind dank fortschrittlicher Medizin der beste Weg der Heilung“. Dies ist die Botschaft von Luise Galm, die an Brustkrebs erkrankt ist und sich für die Wanderausstellung „Dem Brustkrebs auf der Spur“ fotografieren ließ. Die Idee für die Ausstellung kommt vom Arbeitskreis Frauen und Gesundheit, dem unter anderem das Gesundheitsamt für Landkreis und Stadt Ansbach, die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Ansbach und des Bezirks Mittelfranken sowie die Volkshochschule Landkreis Ansbach und die Kontakt- und Informationsstelle Selbsthilfegruppen in Mittelfranken angehören. „Mit der Ausstellung möchten wir auf ein Thema aufmerksam machen, das Frauen und Männer in jedem Alter treffen kann“, erklären Gerda Blümlein und Jutta Künast-Ilg, die dem Arbeitskreis als Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes vorstehen. Beide betonen, dass das Projekt in erster Linie durch Spenden finanziert wird. Stellvertretend dafür stehen die Spende der Familie Hilterhaus und das ehrenamtliche Engagement von Ulrich Mende, der die Frauen fotografierte und die 30 Exponate zur Verfügung stellte. „Als mich Ulrich Mende anrief und von der geplanten Ausstellung erzählte, war für mich und meine Frau klar, dass wir das Projekt unterstützen möchten. Daher beteiligen wir uns mit 750 Euro an den Ausstellungskosten“, so Friedrich Hilterhaus. Gertraude Hilterhaus erzählt, dass sie selbst bereits aufgrund eines gutartigen Knotens in der Brust mit dem Thema in Berührung gekommen ist und ihr die Reaktion und der Austausch infolge der Ausstellung sehr am Herzen liegen. Für das Ansbacher Unternehmerehepaar ist es wichtig, dass ein Projekt, das sie fördern, nicht nur sinnvoll ist, sondern auch mit Herzblut ausgefüllt wird. „Diese Kriterien werden durch Ulrich Mende und die Mitglieder des Arbeitskreises Frauen und Gesundheit vollkommen erfüllt“, erklärt Hilterhaus. Mehr als zwei Jahre lang nahmen die Arbeitskreismitglieder in Eigenregie Kontakt mit betroffenen Frauen auf, führten lange Gespräche und begleiteten die Frauen vor, während und nach dem Fotografieren. „Für mich war seit der ersten Anfrage der Arbeitskreismitglieder klar, dass die Frauen die Bestimmer des Projekts sind“, unterstreicht Ulrich Mende. Daher seien die Bilder nicht retuschiert sondern zeigten authentisch und ästhetisch, dass jede Frau, die die Krankheit erlebt oder erlebt hat, wunderschön ist. „Für die Frauen sei das Fotografieren teilweise sogar ein Stück Therapie und nochmalige Auseinandersetzung mit der Krankheit gewesen“, erzählt Jutta Künast-Ilg. Jede Frau habe die Krankheit auf unterschiedliche Art angenommen und verarbeitet. „Die meisten Frauen machten bei der Ausstellung mit, um anderen Frauen zu zeigen, dass Brustkrebs zwar eine lebensbedrohliche Erkrankung ist, aber wenn sie die Krankheit verarbeitet haben, können dies andere auch“, so Gerda Blümlein. Die Ausstellung soll zudem beständig erweitert werden. So regte Friedrich Hilterhaus an, Bilder von Männern, die an Brustkrebs erkrankt seien, mit in die Ausstellung aufzunehmen oder eine eigene „Männerausstellung“ zu dem Thema zu machen. Wer als Botschafter oder Botschafterin bereit ist, sich für die Ausstellung fotografieren zu lassen, könne sich jederzeit an Ulrich Mende unter der Telefonnummer 0981-65 65 8 wenden. „Wir möchten mit der Ausstellung ganz konkret für Aufklärung und Vorsorge werben“, betont Gerda Blümlein. Daher wird es auch am ersten Ausstellungsort, dem Kunstgewölbe in Dinkelsbühl, wo die Ausstellung von Mitte April bis Ende Mai zu sehen sein wird, Informationsveranstaltungen mit Ärzten und Therapeuten geben. Die genauen Daten und das Programm wird der Arbeitskreis Frauen und Gesundheit in den nächsten Wochen bekannt geben. Bei Fragen zum Thema Brustkrebs und der Ausstellungen helfen die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes unter den Telefonnummern 0981–46 87 10 0 oder 09851-30 52 per E-Mail gerne weiter. Die Ausstellung kann zudem ab Juni über Regina Michl unter der Telefonnummer 0981-21 47 84 53 gemietet werden.

Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig
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