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Fachtagung: Gesund älter werden in Landkreis und Stadt Ansbach


Wie können Gemeinden dafür sorgen, dass ihre Einwohner im Alter gesund und selbstbestimmt leben können? Dieser Fragestellung gingen gestern zahlreiche Fach- und Führungskräfte im Rahmen einer Fachtagung im Landratsamt Ansbach nach. „Immer mehr Menschen wollen im Alter aktiv und gesund bleiben, das fordert ständig neue Ideen und Konzepte von den Gemeinden und der Politik“, betonte der stellvertretende Landrat Stefan Horndasch in seiner Begrüßung. In Ansbach gebe es bereits hervorragende Projekte, die allerdings nur wenig bekannt sind. Deshalb sei es wichtig, sich gegenseitig auszutauschen.

Im Eingangsbereich des Landratsamtes stellten sich zehn „Good Practice“ Projekte aus dem Landkreis und der Stadt Ansbach vor, die ältere Menschen in der Region unterstützen möchten lange selbstbestimmt zu leben. Dazu zählten "Bürger für Bürger , e. Windsbach“, der

„Bürgerbus Sachsen“, der „Dorfladen Langfurth“, die „Freiwilligenagentur Sonnenzeit e.V.“, der „Generationenübergreifender Mittagstisch „ KOMM“ aus Dinkelsbühl“, das Wohnprojekt aus Lehrberg „In der Heimat wohnen“, das „Mehrgenerationenhaus Weidenbach“, die „Taschengeldbörse der Jugend Wittelshofen“, das „Vergissmeinnicht e.V. aus Feuchtwangen“ sowie das „Wohnprojekt Futura Ansbach e.V.“.

Die demografische Entwicklung ist auch im Landkreis Ansbach eine Herausforderung, die viel Planung und Zukunftsarbeit erfordert. Rund 20 Prozent der Einwohner sind aktuell 65 Jahre und älter. Bis 2019 soll dieser Anteil auf 26 Prozent steigen. Dr. Christian Leopold, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule München hielt in seinem Vortrag fest, dass Kommunen bei ihrer Seniorenarbeit auch Hochbetagte, sozial Benachteiligte und Menschen mit Migrationshintergrund ansprechen sollten. Nur so könne es gelingen, eine breite Bevölkerungsschicht zu erreichen.

Prof. Dr. Holger Hassel stellte in seinem Vortrag das Projekt „GeWinn“ (Gesund älter werden mit Wirkung) vor. Die Arbeitsinhalte werden von interessierten Seniorinnen und Senioren gemeinsam mit den Forschern erarbeitet. Ein Jahr lang setzen sich die Gruppen intensiv mit ihrer Gesundheit und Lebensqualität auseinander. Sie steigern ihre Selbstmanagement-Kompetenzen, um mit chronischen Erkrankungen umgehen zu können und geben ihre Erfahrungen an andere weiter. Neben der Hochschule Coburg sind die Hochschule Magdeburg-Stendal und die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg beteiligt.

Wie können Gemeinden und Kommunen Menschen unterstützen, damit sie im Alter gesund und selbstbestimmt leben können? Wie erreichen die bestehenden Angebote die Gruppe der Älteren? Und welche Projekte und Initiativen laufen bereits im Landkreis und in der Stadt Ansbach? Wie können wir Menschen unterstützen, damit sie in der Lage sind im Alter gesund und selbstbestimmt zu leben? Wen sprechen wir mit unserer Gesundheitsförderung bisher an?
Wie können wir unsere Angebote für neue Zielgruppen attraktiv gestalten? Wie erreichen unsere Angebote die älteren Menschen? Wie können unsere Angebote von den älteren Menschen erreicht werden? Welche Maßnahmen sind notwendig und sinnvoll, damit ältere Menschen Gesundheitsförderung in Anspruch nehmen
Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung und wurden in drei Workshops von den Tagungsteilnehmern unter verschiedenen Gesichtspunkten diskutiert.

Veranstaltet wurde die Fachtagung vom Landkreis Ansbach, dem Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Fachtagung: Gesund älter werden in Landkreis und Stadt Ansbach Fachtagung: Gesund älter werden in Landkreis und Stadt Ansbach

Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig
http://www.landkreis-ansbach.de/layout/lk_ansbach/elkat_10-16/html5.html

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