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Christoph 65: Mehr als 1.620 Einsätze


„Die medizinische Versorgung unserer Bürger hat hohe Priorität. Die Einsatzzahlen bestätigen erneut, dass Rettungshubschrauber und Station unverzichtbar und nicht mehr wegzudenken sind. Jedes gerettete Menschenleben unterstreicht die hohe Bedeutung des jahrelangen Einsatzes der Region. Zudem war es richtig, die Station selbst zu bauen, sodass der Hubschrauber einige Monate schneller einsatzbereit war“, betont Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Vorsitzender des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Ansbach (ZRF AN). Der Rettungshubschrauber „Christoph 65“ hat seit seinem ersten Einsatztag am 5. September 2015 nach einem Jahr in mehr als 1.620 Einsätzen vielen Menschen das Leben gerettet. Die noch im Zuge des Genehmigungsverfahrens prognostizierten Einsatzzahlen von 760 pro Jahr wurden damit deutlich überschritten. Die dreiköpfige Crew steht jeden Tag zwischen 7 Uhr und 30 Minuten nach Sonnenuntergang für die vielfältigen Einsätze in der Luftrettungsstation Dinkelsbühl-Sinbronn bereit. Die Einsatzindikationen sind zur Hälfte internistische Notfälle. Weitere Gründe für die Anforderung des Rettungshubschraubers sind Arbeits- und Verkehrsunfälle sowie Verbrennungen und neurologische Notfälle.

Der Weg bis zur Schließung der letzten vom Institut für Notfallmedizin festgestellten Versorgungslücke in Bayern dauerte fünf Jahre. Die Antragstellung beim Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr erfolgte im Jahr 2010. Im Dezember 2011 wurden mehr als 30.000 Unterschriften vom damaligen Landrat Rudolf Schwemmbauer an Staatsminister Joachim Herrmann übergeben. Das erste Schreiben von Landrat Dr. Jürgen Ludwig im Amt erinnerte Staatsminister Joachim Herrmann Anfang Mai 2012 an sein Versprechen zugunsten eines Rettungshubschraubers zur Abdeckung der Versorgungslücke. Im Jahr 2013 fiel dann die Standortentscheidung für Dinkelsbühl-Sinbronn. Im November 2013 beschloss die Verbandsversammlung des ZRF AN die Rettungshubschrauberstation selbst zu errichten. Ein Jahr später fand bereits das Richtfest für die Station statt und im Dezember 2014 konnte die ADAC Luftrettung gGmbH nach einer europaweiten Ausschreibung als Betreiber der Station bekannt gegeben werden. Im September 2015 wurde die Luftrettungsstation eingeweiht und der Flugbetrieb aufgenommen.

Das Interesse der Region an der Unterstützung des Rettungshubschraubers sowie der Luftrettungsstation ist nach wie vor ungebrochen. So nutzten rund 5.000 Besucher im Juni dieses Jahres den Tag der offenen Tür der Luftrettungsstation, um sich über Luftrettungsstandort, „Christoph 65“ und die Crew in Dinkelsbühl-Sinbronn zu informieren. Bundesweites Interesse erweckte das von der Integrierten Leitstelle Ansbach entwickelte Dispositionskonzept. So bedarf es bei einer Anforderung des Hubschraubers von einer Leitstelle außerhalb des eigenen Zuständigkeitsbereichs weniger als eine Minute bis zur Alarmierung des Rettungshubschraubers. Bei einer Startzeit von rund zwei Minuten bedeutet dies somit ein schnelles Eintreffen beim Patienten.

Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig
http://www.landkreis-ansbach.de/layout/lk_ansbach/elkat_10-16/html5.html

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