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Ausstellung "300 Jahre Forstliche Nachhaltigkeit" noch bis zum 11. Juli im Landratsamt zu sehen


Noch bis zum 11. Juli ist im Landratsamt Ansbach die Ausstellung "300 Jahre Forstliche Nachhaltigkeit" zu sehen. Vor 300 Jahren wurden der heute zum Modewort gewordenen Begriff der Nachhaltigkeite von Hans Carl von Carlowitz erfunden. Im Jahre 1713 prägte Hans Carl Carlowitz in seinem Buch "Sylvicultura Oeconomica" aus Furcht vor einem bevorstehendem Holzmangel den Begriff der Nachhaltigkeit. Er forderte damals nicht mehr Holz zu fällen als nachwächst, wie Friedrich Luger, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach, bei der Eröffnungsveranstaltung im Landratsamt betonte. Auch heute werde dieses Prinzip etwas durch das weltgrößte Waldzertifizierungssystem PEFC, das ausch für Forstbetriebsgemeinschaften und Waldeigentümer gültig sei, garantiert, so Luger. Das PEFC garantiere für Holz- und Papierprodukte, dass diese nachhaltig bewirtschaftet seien. Dies bedeute, dass beispielsweise nicht mehr Holz geschlagen werde als nachwächst und die Artenvielfalt im Wald erhalten bleibe. Der Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hob dabei insbesondere auf die praktische Umsetzung des Prinzips in Bayern ab: "Wo immer es geht, nutzen die bayerischen Waldbesitzer die natürliche Ansamung für die Verjüngung ihrer Wälder aus". Zudem fände keine Düngung statt und es würden so gut wie keine Pestizide ausgebracht, so Luger weiter.

Auch der stellvertretende Landrat Heinz Henninger betonte im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung, wie froh alle Kommunalpolitiker und Landkreis-Vertreter seien, wenn Waldbesitzer eine nachhaltige Waldbewirtschaftung betreiben würden. So sind laut Henninger etwa 30 Prozent des Landkreises Ansbach mit Wald bewachsen. Henninger dankte dabei den Waldbesitzern, die sich um ihren Wald kümmern, zumal dafür besondere Umsicht notwendig sei. So müssten Waldbesitzer stets für Jahrzehnte im Voraus denken und planen. "Wer heute einen Wald pflanzt, der tut das nicht für sich. Sondern der weiß, dass seine Enkel und Urenkel hiervon profitieren, wenn er nicht gerande eine Christbaumkultur anpflanzt", so der stellvertretende Landrat. Henninger ging zudem darauf ein, dass die "nachhaltige Forstwirtschaft" auch Teil des bayerischen Landesentwicklungsprogrammes sei, das vor wenigen Tagen vom Landtag beschlossen wurde."Eine nachhaltige Forstwirtschaft begrüßen wir auch im Hinblick auf erneuerbare Energien, nachwachsende Rohstoffe und regionale Wirtschaftskreisläufe, die in unserem Landkreis eine besonders große Bedeutung haben", erläurte Henninger. Abschließend freute sich der stellvertretende Landrat, dass die Ausstellung das verantwortungsvolle Wirtschaften der Waldbesitzer ins rechte Lick rücke und dabei zudem für Holz aus unserer Region und für unsere Waldbauern geworben werden könne.

Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig
http://www.landkreis-ansbach.de/layout/lk_ansbach/elkat_10-16/html5.html
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