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Amerikanische Faulbrut

Ansprechpartner

Sachgebiet 81 - Tierseuchen
Crailsheimstraße 64
91522 Ansbach
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Telefon:  (0981) 468-8001 (Vorzimmer)
Fax:  (0981) 468-8009
E-Mail:  veterinaeramt@landratsamt-ansbach.de
Internet:  www.landkreis-ansbach.de
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Amerikanische Faulbrut in Grimmschwinden, Schnelldorf

Bekämpfung der Amerikanischen Faulbrut


Mit Schreiben vom 03.05.2017 hat das Bayer. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) - Erlangen - das Landratsamt Ansbach – Veterinäramt – über den Nachweis von Faulbrutsporen in einer Brutwabe des Bienenstandes eines Imkers am Standort Grimmschwinden, 91625 Schnelldorf, informiert.

Damit ist die Amerikanische Faulbrut in diesem Bestand amtlich festgestellt.

Das Landratsamt Ansbach erklärt hiermit gem. § 10 Abs. 1 der Bienenseuchen-Verordnung i. d. F. der Bek. vom 03.11.2004 (BGBl. I S. 2738), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 17.04.2014 (BGBl. I S. 388) das Gebiet in einem Umkreis von mindestens einem Kilometer um den betroffenen Bienenstand zum Sperrbezirk:

Sperrbezirk Grimmschwinden, 91625 Schnelldorf

 

Gem. § 11 der Bienenseuchen-Verordnung gilt für den Sperrbezirk Folgendes:

  1. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind unverzüglich auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich zu untersuchen; diese Untersuchung ist frühestens zwei, spätestens neun Monate nach der Tötung oder Behandlung der an der Seuche erkrankten Bienenvölker des verseuchten Bienenstandes zu wiederholen.
  2. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.
  3. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden.
  4. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

Die Vorschriften der vorgenannten Nummern 1 bis 3 finden keine Anwendung auf:

  1. Wachs, Waben, Wabenteile und Wabenabfälle, wenn sie an wachsverarbeitende Betriebe, die über die erforderliche Einrichtung zur Entseuchung des Wachses verfügen, unter der Kennzeichnung „Seuchenwachs“ abgegeben werden, und
  2. Honig, der nicht zur Verfütterung an Bienen bestimmt ist.

Alle Imker, die Bienenstände im Sperrbezirk unterhalten, werden gebeten, sich umgehend zur Vereinbarung eines Untersuchungstermins beim Landratsamt Ansbach – Veterinäramt – zu melden.

Für den Fall, dass Bienenhaltungen bzw. Bienenstände noch nicht unter Angabe ihres Standortes beim Veterinäramt gemeldet sind, ist dies unverzüglich nachzuholen.