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Reif für die Biotonne


Am 15.04.2011 hat der Kreistag beschlossen, dass kompostierbare Küchenabfälle, Rasenschnitt, Laub, Heckenschnitt usw. (organische Abfälle) nicht mehr über die Restmüllbehälter entsorgt werden dürfen.

Eine Restmüllanalyse des Landesamtes für Umweltschutz hat ergeben, dass in den Müllbehältern des Landkreises durchschnittlich 46 Prozent hochwertiges organisches Material enthalten ist. Zusammen mit dem Restmüll wird dieses Material im Müllheizkraftwerk Würzburg teuer verbrannt. Es ist daher sinnvoll, den Biomüll über ein flächendeckendes Erfassungssystem zu wertvollen Humus und Energie umzuwandeln. Mit der Aufnahme der Biomüllbehälter in das Entsorgungssystem des Landkreises (ohne Extragebühr) hat der Landkreis die optimalen Voraussetzungen dafür geschaffen.

Viele Bürger wissen die Vorteile des Bioabfalls für die Bodenfruchtbarkeit in ihrem Garten bereits zu schätzen und kompostieren selbst. Eigenkompostierer die gewährleisten können, dass kein organisches Material in der Restmülltonne entsorgt wird, haben die Möglichkeit, mit Hilfe einer schriftlichen Erklärung gegenüber dem Landkreis auf die Bereitstellung einer Biotonne zu verzichten. Die Höhe der Müllgebühr wird dadurch nicht beeinflusst.