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Engagierte Bürger des Landkreises Ansbach geehrt


Landrat Dr. Jürgen Ludwig überreichte im Rahmen einer Feierstunde das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für im Ehrenamt tätige Frauen und Männer an zwei Bürgern aus dem Landkreis Ansbach. Geehrt wurden Ursula Schaudig aus Dinkelsbühl und Dr. Michael Diefenbacher aus Heilsbronn. „Ich bin sehr dankbar, dass das Ehrenamt einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft hat, was Würdigungen wie das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten unterstreichen. Die Auszeichnungen stehen auch für die wichtige Unterstützung seitens der Familie, ohne die solch ein Einsatz oft nicht möglich wäre“, betonte Dr. Ludwig.

Ursula Schaudig aus Dinkelsbühl wurde insbesondere für ihr beeindruckendes Engagement für die deutsch-französische Partnerschaft zwischen Dinkelsbühl und Guérande und das Gemeinwesen geehrt. Als Vorstand im Freundeskreis Dinkelsbühl-Guérande organisierte sie 27 Jahre lang neben den jährlichen Schüleraustausch und zahlreichen Bürgerfahrten in die Partnerstadt zudem alle Jubiläumsfeiern. Durch ihre vielen Reisen nach Frankreich und ihren engen Kontakt zu Freunden und Bekannten in Guérande sorgt Ursula Schaudig dafür, dass die Partnerschaft mit Leben gefüllt wird. So brachte sie auch geschätzten 600 Dinkelsbühler Schülerinnen und Schüler durch die Mitorganisation von Austauschgruppen Frankreich näher. Die 70-Jährige hat sich in ihrer langjährigen Tätigkeit als Stadträtin, unter anderem als Umweltreferentin und Fraktionsvorsitzende, von 1996 bis 2014 in besonderer Weise für das Gemeinwohl eingesetzt. Darüber hinaus engagiert sich Ursula Schaudig als Mitbegründerin der Gruppe der Marodeure seit vielen Jahren für die Kinderzeche in Dinkelsbühl. Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer lobte das große politische Engagement der Geehrten und ihren Einsatz für die Städtepartnerschaft. Es sei gerade in der heutigen Zeit von unschätzbarem Wert, wenn sich Menschen für gegenseitiges Verständnis auch über Kulturen und Länder hinweg einsetzen. Landrat Dr. Ludwig betonte in diesem Zusammenhang, dass der Zusammenhalt in Europa ein wichtiges Thema darstelle, was gerade mit Blick auf die aktuellen weltpolitischen Ereignisse unterstrichen werde.

Neben seinen vielfältigen beruflichen und überörtlichen Aufgaben, engagiert sich Dr. Michael Diefenbacher in einer Vielzahl historischer Vereinigungen und Verbände. So hat er unter anderem 2005 den Förderverein für das Stadtmuseum „Vom Kloster zur Stadt“ e.V. mitgegründet und ist seit Jahrzehnten Mitglied im Heimatverein Heilsbronn e.V. , dem Turnverein Heilsbronn sowie dem Freundeskreis „Les Amis d’Objat“. Zudem bringt der 60-Jährige seine fachlichen und methodischen Kompetenzen für das Heilsbronner Gemeinwesen ein. Er gehörte 14 Jahre dem Heilsbronner Stadtrat an und ist seit 1990 Mitglied im SPD-Ortsverein. Von großer Bedeutung für die Stadt Heilsbronn ist auch Diefenbachers Engagement im Förderverein der Stadtkapelle e.V., dem er seit 2009 vorsteht. „Sie verbinden hohe Fachkompetenz mit großer Hingabe und können Menschen für Geschichte und das Gemeinwesen begeistern“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Dies unterstrich Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer, der dem Geehrten, den er für die Ehrung vorgeschlagen hatte, auch im Namen der Bürgerschaft von Heilsbronn herzlich dankte. „Der Einsatz von Dr. Diefenbacher ist mit viel Herzblut verbunden, das alle spüren können, die mit ihm zu tun haben. Dafür gebührt Dank und Anerkennung der Stadt Heilsbronn“, betonte Bürgermeister Dr. Pfeiffer.

Der Landrat dankte den beiden Geehrten für ihr Engagement und überreichte ihnen, neben dem Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten, die goldene Bayerische Ehrenamtskarte des Landkreises Ansbach, die bayernweit und lebenslang gilt. Der Landkreis Ansbach führte die Bayerische Ehrenamtskarte ein, als weiteren Baustein einer Anerkennungskultur im Landkreis. Die Bayerische Ehrenamtskarte wurde bereits fast 10.000 Mal beantragt und ausgegeben. Landrat Dr. Ludwig wird sich bei den Inhabern im Rahmen des fünften Ehrenamtsabends am 13. Oktober in Herrieden nochmals für deren herausragendes Wirken bedanken.

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